Care-Energy Holding GmbH

Netz Leipzig GmbH kassierte 220.000 Euro und liefert nicht

Hamburg (ots) - Netz Leipzig GmbH startet rechtswidrigen Versuch "Care-Energy" die Kundenversorgung unmöglich zu machen - nach Bayern Werk AG und Delitzsch Netz GmbH kündigt die Netz Leipzig GmbH trotz geleisteter Vorauszahlungen von 220.000 Euro für Oktober 2013 "Care-Energy" den Netznutzungsvertrag.

"Stellen Sie sich vor, Sie zahlen die Miete für Ihr Lager stets vollständig im Voraus. Eines Tages kündigt Ihr Vermieter rechtswidrig den Vertrag und sperrt Sie von einem Tag auf dem anderen von Ihrem Lager aus, obwohl Sie für die Nutzung bereits bezahlt haben." Mit diesem Beispiel illustrierte Martin Kristek, Geschäftsführer der mk-group Holding GmbH ("Care-Energy") die Absurdität der heute bekannt gegebenen Kündigung der Netznutzungsverträge durch die Netz Leipzig GmbH. "Wir vermuten ein abgesprochenes Verhalten mehrerer Versorgungsnetzbetreiber mit dem Ziel, durch rechtswidriges Vorgehen gegen unser Unternehmen uns zu schädigen und unsere Kunden zu verunsichern. Dies werden wir nicht akzeptieren und gehen davon aus, dass wir auch dieses bevorstehende Gerichtsverfahren wie vergleichbare zuvor gewinnen werde." Bei "Care-Energy" geht man davon aus, dass die Rechtswidrigkeit und die Aussichtslosigkeit des Vorgehens den agierenden Netzbetreibern bekannt sind." Die Netzbetreiber nutzen ihre Stellung als Monopolisten doppelt aus. Sie sperren uns rechtswidrig den Netzzugang, zudem es keine Alternative gibt und sie finanzieren diese abgestimmte Kampagne gegen uns mit Gewinnen, die sie als Monopolisten unter anderem durch unsere Arbeit erzielt haben. Wir fordern die Bundesnetzagentur auf, diesen Wild-West-Methoden einzelner angeblich so integerer und zuverlässigen Geschäftsführungen endlich Einhalt zu gebieten."

Care-Energy sieht sich als Energiedienstleister in der Pflicht, für Kunden das optimale Ergebnis bei der Energieversorgung bei Preisen wie Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Entsprechend fordern wir für unsere Kunden eigene Netznutzungsverträge von allen Versorgungsnetzbetrieben an. Dies gilt insbesondere auch für die mehr als 5000 Kunden von "Care-Energy" im Raum Leipzig.

Die Möglichkeiten eigener Netznutzungsverträge werden bereits von allen Großabnehmern und zahlreichen Mittelständlern genutzt. "Care-Energy" macht die folgenden Vorteile dieser Lösung nun allen seinen Kunden zugänglich:

1.) Der beim Kunden installierte Zähler ist größtenteils Eigentum des Netzbetriebes. Der Netzbetrieb sendet Ablesekarten und oft sogar Begrüßungsschreiben direkt an den Kunden, obwohl der Kunde in keinerlei vertraglichem Verhältnis zum Netzbetrieb steht.

2.) Im Falle einer Störung des Netzes oder eines Ausfalls mit Wiederinbetriebnahme kann es geschehen, dass elektrische Geräte durch Überspannung defekt werden. Auf Grund des fehlenden Vertragsverhältnisses mit dem Netzbetrieb ist die Haftungsfrage nicht geklärt.

3.) Falls der Stromzähler einen Defekt aufweist oder sogar falsch misst, ist ebenfalls unklar, wer haftet oder schadensersatzpflichtig ist, da ohne eigenen Netznutzungsvertrag kein direktes Vertragsverhältnis zwischen Kunde und Netzbetrieb besteht.

4.) So der Kunde oder Care-Energy einen Messdienstleister beauftragen möchte, z.B. zur Installation eines Smart-Meters, ist dies ohne einen Netznutzungsvertrag nicht möglich, da auch die Messstelle in einem "vertragslosen" Zustand ist. Obwohl die Wahl eines Messstellenbetriebes und dieser Markt zum Wohl des Kunden liberalisiert sind, entsteht ohne eigene Netznutzungsverträge kein Wettbewerb, weil die Netzbetriebe Konkurrenz verhindern können.

5.) Auch wenn der Kunde bei einem Anbieterwechsel Schulden beim Energielieferanten hat und vor einer Stromsperre steht (diese Drohung erhalten jährlich 7.000.000 Bürger bundesweit), kann das Netz, so dieses bezahlt ist, die Stromzufuhr nicht unterbrechen, sofern ein eigener Netznutzungsvertrag besteht. Kunden mit Schulden bei einem Energielieferanten würden in solchen Situationen automatisch in die Grundversorgung fallen. Der Netznutzungsvertrag ist also eine Chance für verschuldete deutsche Haushalte, die Energieversorgung aufrecht zu erhalten.

6.) Der Netzbetrieb prognostiziert den Verbrauch an der Abnahmestelle des Kunden und nicht der Energielieferant. Demnach hat sich auch der Netzbetrieb für falsche Verbrauchsprognosen gegenüber dem Kunden zu verantworten, ohne eigenen Netznutzungsvertrag kann sich der Kunde bei überhöhten Prognosen weder beschweren noch finanzielle Forderungen gegen den Netzbetrieb geltend machen.

Weitere wichtige Fakten zu Netznutzungsverträgen für die Endkunden:

Der Energiepreis in Deutschland beinhaltet immer die Stromsteuer und die EEG Umlage. Diese werden vom Energielieferanten entrichtet und im Regelfall weiterbelastet.

Der Netzpreis beinhaltet immer die Konzessionsabgabe, KWK-Umlage, Offshore-Umlage, §19 StromNEV, die Mess-, Grund- und Abrechnungspreise. Diese Zahlungen werden vom Netzbetreiber geleistet und im Regelfall weiter belastet.

Gemäß einer Vielzahl von Gerichtsbeschlüssen ist der Letztverbraucher NICHT an GPKE Prozesse und Bundesnetzagenturbeschlüsse zur Marktkommunikation gebunden und hat das Recht auf eine papiermäßige Kommunikation und Rechnung. Ein Privathaushalt mit einem eigenen Netznutzungsvertrag erhält die Rechnung also in einer normalen Form, da gemäß § 14 Umsatzsteuergesetz der Netzbetreiber verpflichtet ist eine Rechnung in Papierform zu erstellen, welche für den Kunden einfach, nachvollziehbar und klar verständlich ist.

Der Netzbetrieb ist mit Netznutzungsvertrag durch Letztverbraucher an die geltenden Verbraucherschutzgesetze gebunden, da der Vertrag mit einem Verbraucher geschlossen wird - dies bedeutet zusätzliche Rechte und zusätzlichen Schutz für die Kunden.

Kunden mit einem eigenen Netznutzungsvertrag haben die Möglichkeit bei ALLEN Energiehändlern zu kaufen, was den Wettbewerb weiter bestärkt. Regionale Ausschlüsse vom Angebot, beispielsweise für besonders günstige Anbieter wie "Care-Energy", sind somit unmöglich.

Die Regelung über einen eigenen Netznutzungsvertrag zusätzlich zum Energieliefervertrag zu verfügen, ist beispielsweise in Österreich seit Langem Standard und hat sich bewährt. 2 Verträge bedeuten doppelte Sicherheit für den Kunden.

Grundsätzlich schreiben Netzbetriebe wie Energielieferanten dem Kunden eine Jahresrechnung und fordern monatliche Abschläge. Da die Netzbetriebe im Regelfall diese Abschläge direkt vom Konto des Kunden einziehen, entfällt mit geringem Aufwand das Risiko, durch Vorkassenmodelle Geld zu verlieren.

Mit einem eigenen Netznutzungsvertrag erlangt der Kunde endlich eine umfassende Markttransparenz und die Vergleichbarkeit der Energiepreise. Schließlich sind die Energiepreise bundesweit gleich, nicht jedoch die Netzkosten.

Spezielle Netztarife wie beispielsweise Nachttarif, Wärmepumpentarif oder Nachtspeichertarife sind nur bei eigenem Netznutzungsvertrag oder Energiebezug beim Regionalversorger möglich. Mit einem eigenen Netznutzungsvertrag hat jeder Kunde das Recht, durch den Netzbetreiber von diesen Möglichkeiten zu profitieren.

Care-Energy ist als Energiedienstleister verpflichtet seine Kunden auf diese Vorteile hinzuweisen. Wer dies als Energieberater oder Dienstleistungsunternehmen im Energiebereich nicht tut, berät unserer Meinung nach falsch. Solche Fehlberatungen kommen bei den geschulten Care-Energy Beratern nicht vor, wir informieren in den Kundenberatungen ausführlich. Wir setzen nach Abschluss des Netznutzungsvertrags durch den Kunden oder im Auftrag des Kunden alle notwendigen Schritte für den Kunden um.

"Unser Einsatz für unsere Kunden, also die Verbraucher, scheint verschiedene Netzbetriebe ob möglicher Mehrarbeit zu verängstigen. Eine widerrechtliche Kündigung der durch den Status als Monopolist erzwungenen Zusammenarbeit ist allerdings eine neue negative Dimension des Versuchs, auf Kosten der Kunden und des Wettbewerbs die eigenen Einnahmen zu retten und das kommt einem Kartell gleich - ein Kartell zum Nachteil anständiger Bürger dieses Landes." so Martin Richard Kristek weiter: "Die Netz Leipzig GmbH schädigt mit diesem Vorgehen scheinbar vorsätzlich Care-Energy und die Care-Energy Kunden aber auch alle anderen Bürger in Sachsen, deren Gelder zweckentfremdet werden könnten, denn Care-Energy zahlte 220.000 Euro im Voraus für die Netznutzung Oktober 2013 und der Netz-Leipzig GmbH Geschäftsführer Andreas Kühnl, denkt scheinbar, dass er dafür keine Leistung bringen muss. Wir fordern die Bürger der Region auf, sich dagegen zur Wehr zu setzen. Wir werden, wie schon bei anderen Netzbetrieben, gerichtlich gegen solche Machenschaften vorgehen." Dabei ist die Rechtslage aus Sicht von "Care-Energy" auf Grund bereits ergangener Gerichtsurteile klar. "Wie im Fall der Thüringer Energienetze AG, die ein gleiches Vorgehen versucht hat, werden wir vor Gericht Recht bekommen und unsere Kunden weiter versorgen.

Sollte unseren Kunden aus dem Fehlverhalten der Netz Leipzig GmbH ein finanzieller Nachteil entstehen, so kommen wir dafür auf, denn wir stehen als Energiedienstleister auf der Seite unserer Kunden! Für Care-Energy Kunden entsteht somit kein Nachteil aus der Situation, es ist zu bezweifeln, dass dies auch für die Netz Leipzig GmbH gilt." - so Martin Kristek weiter.

In jedem Fall lehnt die Care-Energy zukünftig die Zusammenarbeit auf Basis eines Lieferantenrahmenvertrages mit Versorgungsnetzbetrieben ab. Die branchenüblichen Lieferantenrahmenverträge werden offensichtlich von den Versorgungsnetzbetrieben, die größtenteils auch Regionalversorger für Energie sind, gegenüber Care-Energy nur dazu verwendet, um sich auf unlautere Art und Weise Geldmittel zu beschaffen. Dies ist ein durchsichtiger Versuch unliebsame Mitbewerber vom Markt zu verdrängen. Wir fordern die zuständigen Aufsichtsbehörden wie auch das Bundeskartellamt auf, solchen Machenschaften Einhalt zu gebieten. Das gleichgerichtete, simultane Verhalten der Netzbetriebe belegt unserer Meinung nach, dass hier verbotene Marktabsprachen zur Marktbehinderung und gegen eine Weiterentwicklung des Energiedienstleistungsmarktes getroffen worden sind und werden.

Pressekontakt:

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Marc März
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