Care-Energy Holding GmbH

Schädigt die Bayernwerk AG vorsätzlich Care-Energy Kunden?
Trotz Vorauskassa und Zahlung der Netznutzung bis einschließlich 30.09.2013, trennt Bayernwerk AG mit 26.09.2013 0:00 Care-Energy vom Netz

Hamburg (ots) - Care-Energy sieht sich als Energiedienstleister in der Pflicht für Kunden das optimale Ergebnis in der Energieversorgung zu gewährleisten und fordert für diese eigene Netznutzungsverträge von allen Versorgungsnetzbetrieben.

Weshalb der eigene Netznutzungsvertrag wichtig und richtig ist und alle Großabnehmer und der Mittelstand diese Lösung anstreben und nutzen.

1.) Der Zähler welcher beim Kunden installiert ist, ist größtenteils Eigentum des Netzbetriebes, dieser sendet auch Ablesekarten an den Kunden direkt, in den meisten Fällen erhält der Kunde auch vom Netz ein Begrüßungsschreiben, jedoch steht der Kunde in keinerlei vertraglichem Verhältnis zum Netzbetrieb.

2.) Im Falle einer Störung des Netzes, oder eines Ausfalls mit Wiederinbetriebnahme, kann es geschehen, dass elektrische Geräte durch Überspannung defekt werden. Auf Grund des fehlenden Vertragsverhältnisses mit dem Netzbetrieb ist die Haftungsfrage nicht geklärt.

3.) So der Stromzähler einen Defekt aufweist, oder sogar falsch misst, ist die Haftungsfrage mangels eines Netznutzungsvertrages ungeklärt.

4.) So der Kunde oder Care-Energy einen Messdienstleister beauftragen möchte, z.B. zur Realisierung eines Smart-Meters, ist dies ohne einen Netznutzungsvertrag nicht möglich, da auch die Messstelle in einem "vertragslosen" Zustand ist. Obwohl die Wahl eines Messstellenbetriebes und dieser Markt liberalisiert ist und viele Vorteile bringt, kann sich dieser nicht durchsetzen und ist ohne eigenen Netznutzungsvertrag nahezu ausgeschlossen.

5.) Auch wenn der Kunde bei einem Versorger der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft - also beim Wechsel - Schulden hat und vor einer Stromsperre steht (diese Drohung erhalten jährlich 7.000.000 Bürger bundesweit), kann das Netz so dieses bezahlt ist, nie die Stromzufuhr unterbrechen, sondern der Kunde würde automatisch in die Grundversorgung fallen.

6.) Der Netzbetrieb prognostiziert den Verbrauch an der Abnahmestelle und nicht der Energielieferant. Demnach hat sich auch der Netzbetrieb für falsche Verbrauchsprognosen zu verantworten, ohne Vertragsverhältnis kann sich der Kunde bei überhöhten Prognosen jedoch nicht regressieren.

Wichtige Fakten:

Energiepreis beinhaltet immer die Stromsteuer, die EEG Umlage, kommen vom Energielieferanten und werden von diesem entrichtet

Netzpreis beinhaltet immer die Konzessionsabgabe, KWK-Umlage, Offshore-Umlage, §19 StromNEV, die Mess-, Grund- und Abrechnungspreise kommen vom Netzbetreiber und werden von diesem entrichtet

Gemäß einer Vielzahl von Gerichtsbeschlüssen ist der Letztverbraucher NICHT an GPKE Prozesse und Bundesnetzagenturbeschlüsse zur Marktkommunikation gebunden und hat das Recht auf eine papiermäßige Kommunikation

Gemäß § 14 Umsatzsteuergesetz ist der Netzbetreiber verpflichtet eine Rechnung in Papierform zu erstellen, welche für den Kunden einfach, nachvollziehbar und klar verständlich ist

Der Netzbetrieb ist mit Netznutzungsvertrag durch Letztverbraucher an die geltenden Verbraucherschutzgesetze gebunden, da der Vertrag mit einem Verbraucher geschlossen wird - also erhöhte Sicherheit für die Kunden

Kunden haben die Möglichkeit bei ALLEN Energiehändlern zu kaufen - Wettbewerbsförderung

In Österreich zum Beispiel ist es üblich einen Netznutzungsvertrag und einen gesonderten Energieliefervertrag zu haben

2 Verträge bedeutet doppelte Sicherheit für den Kunden

Netzbetriebe schreiben ebenso eine Jahresrechnung und monatliche Abschläge vor, ziehen jedoch vom Konto des Kunden ein - somit sehr geringer Aufwand für den Kunden - kein Risiko da kein Vorauskassamodell

Absolute Markttransparenz und Vergleichbarkeit der Energiepreise, da die Energiepreise bundesweit gleich sind, nicht jedoch die Netzkosten

Wenn Netze in Bürgerhand kommen, oder kommunalisiert werden sollen wie auch das Hamburger Beispiel zeigte, dann soll der Bürger auch die Möglichkeit haben einen Vertrag direkt zu schließen

Netzbetreiber sollen Ihre Kunden servicieren und betreuen und nicht zu reinen Geldkassiermaschinen mutieren

Klare Vertragsstruktur zwischen Energie und Netz (Transport)

Spezielle Netztarife wie Nachttarif, Wärmepumpentarif, Nachtspeichertarife und sonstige sind nur bei eigenem Netznutzungsvertrag, oder Bezug ebim Regionalversorger möglich. Nur wenige Lieferanten bieten einen solchen Service. Bei eigenem Netznutzungsvertrag kann jeder Energieverbaucher davon profitieren

Sie sehen diese Liste ist schon sehr lange und könnte noch viele, viele Punkte mehr sein, da wenn Sie logisch nachdenken, Sie selbst viele Punkte eigenständig finden werden, was dafür spricht einen eigenen Netznutzungsvertrag zu unterhalten, jedoch keinen der dagegen spricht.

Care-Energy ist Energiedienstleister, arbeitet zum Wohl der Kunden, und ist verpflichtet Vorteile für den Kunden aufzuzeigen und im Rahmen des Energiedienstleistungsvertrages diese auch umzusetzen, sonst würde sich Care-Energy wohl einer Fehlberatung schuldig machen.

Wie reagieren manche Netzbetriebe so im Fall der Bayernwerk AG auf diese verbraucherschützende Maßnahme?

Sie kündigen per Telefax vom 25.09.2013 nach 17:00 Uhr als nach Betriebsschluss den Lieferantenrahmenvertrag mit Einstellung der Netzdienstleistung 26.09.2013 0:00 Uhr und senden die Kunden in die Grundversorgung und das obwohl Care-Energy die Netznutzungsentgelte bis einschließlich 30.09.2013 im Voraus bezahlt hat.

"Bayernwerk AG schädigt mit diesem Vorgehen vorsätzlich die Care-Energy Kunden und braven Bürger in Bayern und an diesen liegt es sich dagegen zur Wehr zu setzen", so Martin Richard Kristek weiter, "Wir werden wie schon bei anderen Netzbetrieben gerichtlich gegen solche Machenschaften vorgehen und wie sich schon am Beispiel Thüringer Energienetze AG zeigte am Ende obsiegen. Sollten Kunden ein finanzieller Nachteil entstehen, so kommen wir dafür auf, denn wir stehen auf der Seite unserer Kunden!"

Für Care-Energy Kunden entsteht also kein Nachteil, ob für die Bayernwerk AG, wird sich zeigen.

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