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Erste britische Umfrage zu Patientenerfahrungen mit hepatischer Enzephalopathie zeigt die Notwendigkeit zur Diagnoseverbesserung sowie einer Reduzierung von Krankenhausaufenthalten für diese Patienten

London (ots/PRNewswire) - Eine aktuelle Studie* des British Liver Trust und Liver4Life, die durch einen unbeschränkten Fortbildungszuschuss von Norgine unterstützt wurde, zeigt, dass von 33 Patienten mit hepatischer Enzephalopathie, die anonym befragt wurden, mehr als die Hälfte in den letzten 12 Monaten ins Krankenhaus eingeliefert worden waren. Jeder dritte wurde mehrfach eingeliefert, einige sogar mehr als sechs Mal innerhalb eines Jahres. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im Krankenhaus betrug für die meisten Patienten (70%) bis zu 10 Tagen. Für einige (12%) dauerte der typische Krankenhausaufenthalt einen Monat oder länger.[1]

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Da die hepatische Enzephalopathie sich bei Patienten auf viele verschiedene Arten zeigen kann, ist das Feststellen der Symptome mitunter schwierig, doch die Studie weist nun auf einige offensichtliche und markante Anzeichen hin, nach denen gesucht werden sollte. Unregelmässige Schlafmuster, Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche waren die am häufigsten berichteten Symptome, die bei mindestens 80% der Patienten gefunden wurden. Persönlichkeitsveränderungen oder Stimmungsschwankungen, Gedächtnisverlust, Schwierigkeiten beim Sprechen oder Schreiben waren weitere Anzeichen, die bei mehr als der Hälfte der Befragten gefunden wurden. Weitere Symptome waren extreme Angst, abnormes Verhalten und Krampfanfälle.

Der beratende Hepatologe, Dr. Richard Aspinall, Treuhänder und medizinischer Berater von Liver4Life kommentierte: "Diese Ergebnisse geben wirklich viel Klarheit über die erheblichen Auswirkungen von HE für Patienten, Familien und das Gesundheitssystem. Und dies könnte noch schlimmer werden, da das Auftreten von Lebererkrankungen und von Leberzirrhose zunimmt", sagte er. "Die Ergebnisse sagen uns, dass wir in der Erkennung und Handhabung der Enzephalopathie besser werden müssen. Es ist wichtig, dass wir das Bewusstsein für die Bedingungen anheben und den Zugang zu einer wirksamen Therapie verbessern müssen."

Dr.Sharmila Kar, Medizinischer Direktor bei Norgine für das Vereinigte Königreich und Irland, kommentierte: "Norgine sieht sich zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Patienten verpflichtet, die an dieser schweren und potenziell lebensbedrohlichen neuropsychiatrischen Erkrankung leiden, da sie in Verbindung mit einer Lebererkrankung auftritt und etwa 10.000 Patienten in Grossbritannien betrifft. Die hepatische Enzephalopathie hat die höchste Sterblichkeitsrate aller Komplikationen von Leberzirrhose, doch hat sie bisher nur wenig Aufmerksamkeit erhalten. Diese Umfrage unterstreicht die Notwendigkeit zur Diagnoseverbesserung bei der hepatischen Enzephalopathie, da es, abgesehen von einer Lebertransplantation, derzeit keine andere Heilungsmöglichkeit gibt."

Literaturnachweise

1. Norgine Archivdaten 2015. Ergebnisse der Befragung von Pflegepersonal und Patienten mit hepatischer Enzephalopathie aus dem Jahr 2014

Siehe Veröffentlichung auf http://www.norgine.com Weitere Informationen erhalten Sie bei: Charlotte Andrews +44(0)7714-061-485


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