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07.10.2004 – 16:47

Verlagsgruppe Handelsblatt

Handelsblatt-Pressestimme zu Karstadt/Quelle

    Düsseldorf (ots)

Es gibt Heuchler, Pharisäer und: Verdi-Funktionäre. Seit Tagen ziehen sie durch die Talkshows und Nachrichtensendungen mit immer der gleichen Litanei: Ach, hätten die unfähigen Vorstände von Karstadt-Quelle in den vergangenen Jahren doch nur auf die Bsirske- Brigade gehört! Dann, ja dann müsste heute niemand um seinen Job fürchten. Die Kaufhäuser wären voll, die Mitarbeiter glücklich, und die Republik wäre hauptamtlich in Ordnung. Die Wahrheit ist: Die Arbeitnehmervertreter waren über die Jahre die Hauptverbündeten der beiden Karstadt-Chefs Walter Deuss und Wolfgang Urban. Sie verhinderten allein zwei Mal im Aufsichtsrat die vorzeitige Entlassung des Vorstandsvorsitzenden Deuss, die Vertreter der Kapitalseite vergeblich beantragt hatten. Verdi-Funktionäre trugen Fehlentscheidungen nicht nur mit, wie sie heute euphemistisch sagen. Sie verhinderten vielmehr jahrelang aktiv Sanierungsmaßnahmen, deren Ausbleiben sie heute bejammern. Die Zahl der freigestellten Betriebsräte war ihnen wichtiger als das Wohl des Unternehmens.Karstadt-Quelle ist nicht nur ein Lehrstück in Sachen Managementversagen, sondern vor allem ein Lehrstück für die verheerenden Folgen der Mitbestimmung.


ots-Originaltext: Handelsblatt

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