Verlagsgruppe Handelsblatt

Handelsblatt-Pressestimme zu Karstadt-Quelle

    Düsseldorf (ots) - Ein ehrgeiziges Projekt hat Vorstandschef Christoph Achenbach zur Sanierung von Karstadt-Quelle vorgestellt. Ein radikaler Umbau ist nötig, um den Konzern aus den roten Zahlen zu bringen und wieder auf tragfähige Säulen zu stellen. Aber die Rechnung von Achenbach enthält viele Unbekannte. Allen voran der eingeplante Zufluss an liquiden Mitteln. In diesem und im nächsten Jahr soll unter anderem der Verkauf der Fachgeschäfte wie Sinn/Leffers, von 77 kleineren Karstadt-Häusern und nicht zuletzt von verschiedenen Immobilien rund 1,1 Mrd. Euro in die Kassen bringen. Selbst wenn das Unternehmen für die nicht rentable Modekette Sinn/Leffers einen Käufer findet - die 77 Karstadt-Kompakt-Häuser en bloc zu verkaufen, wie es Achenbach am liebsten hätte, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit: Viele dieser Häuser arbeiten defizitär. So wird sich spätestens 2005 abzeichnen, ob Karstadt mit der Kapitalerhöhung tatsächlich genug Geld aufgenommen hat, um die Restrukturierung mittelfristig finanzieren zu können. Offen ist, ob sich bis dahin schon Erfolge beim neu ausgerichteten Warenhausgeschäft und Versandhandel zeigen.


ots-Originaltext: Handelsblatt

Digitale Pressemappe:
http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=46287

Rückfragen bitte an:
Handelsblatt
Redaktion
Telefon: +49(0)211.887 1155

Original-Content von: Verlagsgruppe Handelsblatt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Verlagsgruppe Handelsblatt

Das könnte Sie auch interessieren: