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24.03.2020 – 11:00

Cellebrite GmbH

Cellebrite stellt die weltweit wichtigsten Trends im Bereich der digitalen Intelligenz für 2020 vor

Tysons Corner, Virginia (ots/PRNewswire)

Der jährliche Digital-Intelligence-Benchmark-Bericht zeigt für 2020, dass Strafverfolgungsbehörden sich immer mehr auf die Datenanalyse verlassen, da 90 Prozent der Fälle im Zusammenhang mit digitalen Geräten und Cloud-Anwendungen auftreten

Cellebrite, der weltweit führende Anbieter von Digital-Intelligence(DI)-Lösungen für den öffentlichen und privaten Sektor, hat heute seinen Annual Digital Intelligence Industry Benchmark Report für 2020 veröffentlicht. Über 2.000 Mitarbeiter von Strafverfolgungsbehörden in über 110 Ländern gaben aufschlussreiche Informationen für die Erstellung dieses Berichts bekannt, wobei die täglichen Herausforderungen von Amtsverwaltungen und Ermittlungsteams bewertet wurden. Der Bericht zeigt sieben wichtige Trends im Bereich der digitalen Intelligenz und beleuchtet, wie Strafverfolgungsbehörden ihre betriebliche Effizienz und die Standards für die gesetzeskonforme Handhabung und Sicherung von digitalen Daten für gerichtliche Zwecke verbessern können.

"Strafverfolgungsbehörden verlassen sich immer stärker auf die digitale Beweisaufnahme, um ihre Ermittlungen zu beschleunigen", sagt Yossi Carmil, Co-CEO von Cellebrite. "Die Leiter von Behörden konzentrieren sich daher darauf, ihre Organisationen durch die Implementierung von Digital- Intelligence-Lösungen zu transformieren. Einsatzkräfte vor Ort müssen in der Lage sein, auf kritische Informationen unmittelbar zuzugreifen, um die Beweissicherung zu beschleunigen."

Die Benchmarkstudie belegt diese Feststellung. Fünfundsiebzig Prozent der Ermittler berichten, dass es für die Aufklärung eines Falles von entscheidender Bedeutung ist, digitale Beweise direkt am Tatort zu sichern.

Carmil hält zudem fest: "Die ordnungsgemäße Verwaltung von Daten ist für die Zusammenarbeit von Ermittlern und Staatsanwaltschaften von entscheidender Bedeutung, da juristisch vertretbare Daten identifiziert werden müssen, um eine gerechte Urteilsfällung unterstützen."

Die Studie enthält wertvolle Statistiken und einen Strategieplan für die zukünftige Polizeiarbeit, wobei Technologien und Lösungen hervorgehoben werden, die die Datenflut verringern und die Beweissicherung beschleunigen sollen. Die sieben wichtigsten Trends des Benchmark-Jahresberichts zur DI-Branche von Cellebrite für das Jahr 2020 sind:

- Behörden erkennen zwar, wie wichtig digitale Informationen sind, passen sich
  aber nur langsam an Digitale Daten sind mittlerweile für die Lösung von
  strafrechtlichen Fällen informativer und wichtiger als physische Beweise. Die
  Cellebrite-Studie zeigt, dass 43 Prozent der Behörden entweder eine schlechte
  oder mittelmäßige Strategie oder gar keine Strategie in Bezug auf digitale
  Intelligenz im Einsatz haben. Dennoch erkennen 64 Prozent der Behörden die
  digitale Ermittlung als "sehr wichtig" an, wenn es um die Sicherheit und den
  Schutz ihrer Gemeinden geht. Digitale Informationen, die von Geräten gewonnen
  werden, haben in den letzten drei Jahren um mehr als 82 Prozent an Bedeutung
  gewonnen , und der Bedarf nach gut ausgebildetem Personal, das diese riesigen
  Datenmengen navigieren und optimal nutzen kann, hat daher dramatisch
  zugenommen.
- Die rasche Sicherung direkt vor Ort ist wichtig, um Zeugen vor
  Unannehmlichkeiten zu bewahren Digitale Beweise von Zeugen und Opfern, die mit
  deren Zustimmung eingeholt werden, enthalten oft wertvolle Erkenntnisse. Die
  derzeitigen Mittel zur Erfassung dieser digitalen Beweise stellen jedoch ein
  Problem für Ermittlungsteams dar. Die Umfrage ergab, dass mehr als 70 Prozent
  der Beamten immer noch Zeugen und Opfer bitten, ihre Geräte abzugeben, damit
  Beweise im Präsidium oder in einem Labor extrahiert werden können. Die meisten
  Personen wollen jedoch ihr primäres Kommunikationsgerät nicht auf unbestimmte
  Zeit abgeben. Daher glauben 67 Prozent der Personen aus der Amtsverwaltung,
  dass eine mobile Technologie als langfristige Strategie für die Beweisaufnahme
  wichtig oder sehr wichtig ist, und 72 Prozent der Ermittler befürworten
  ebenfalls die Einholung bzw. Sicherung dieser Daten direkt am Einsatzort.
- In der Amtsverwaltung werden Modernisierungsinitiativen in Betracht gezogen,
  um eine neue Generation digital versierter Mitarbeiter zu gewinnen
  Vierundachtzig Prozent der Behördenleiter bewerten die Mobilitätstechnologie
  (d. h. Mobile First) als wichtig für ihre langfristige Strategie im Bereich
  der digitalen Intelligenz. Die nächste Generation der technisch versierten
  Einsatzkräfte kann durch Nutzung modernster Technologien am Tatort eine neue
  Ebene der Effizienz bei ihren Ermittlungen schaffen. Die meisten
  Behördenleiter sind der Meinung, dass Polizeikräfte, die mobile Technologien
  nutzen, um digitale Beweise vor Ort zu sammeln, dazu beitragen werden, den
  Personaleinsatz zu reduzieren, und dass auch deutlich besser auf die digitalen
  Herausforderungen, denen man sich im Jahr 2020 gegenübersieht, reagiert werden
  kann.
- Ermittler im Labor haben zu viele Geräte zu prüfen und ertrinken im Datenfluss
  Cellebrite zeigt mit dieser Studie, dass die Anzahl der Datenquellen für
  Ermittler weiter wächst. Im Durchschnitt müssen pro Fall 2-4 mobile Geräte
  untersucht werden, während 45 Prozent der Fälle auch eine Computeruntersuchung
  beinhalten. Das bedeutet, dass Ermittler im Schnitt 26 mobile Geräte monatlich
  untersuchen; das sind umgerechnet jährlich über 300 pro Behörde . Smartphones
  führen weiterhin die Liste der häufigsten Beweisquellen an, aber die Vielfalt
  der digitalen Quellen, die bei Ermittlungen verwendet werden, nimmt zu.
  Systeme wie CCTV, Wearable- und Smart-Home-Technologien, IoT-Geräte, Drohnen,
  Autos und sogar Gaming-Systeme werden von Kriminellen häufig genutzt, um
  illegale Aktivitäten zu verschleiern.
- Das Speichern und Teilen digitaler Beweismittel ist ein zentrales Anliegen der
  Amtsverwaltung Vierundsechzig Prozent sagen, dass Governance und Richtlinien
  für das Management von Daten sehr wichtig sind . Dies insbesondere deshalb,
  weil große Datenmengen gepflegt werden müssen. Wenn die Daten falsch verwaltet
  werden, können sie schnell verlorengehen, zum Beispiel dann, wenn sie an den
  falschen Speicherorten, wie einem USB-Stick oder einem falschen Ort auf dem
  Server, abgelegt werden. Die Daten könnten auch im persönlichen Cloud-Account
  oder auf einem Speichergerät eines Mitarbeiters gespeichert sein, was ein
  ernstes Problem darstellt, wenn der Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz wechselt.
- Budget- und Überstundenbeschränkungen beeinträchtigen die Effizienz digitaler
  Untersuchungen Aufgrund der Datenflut und der zahlreichen Cloud-Datenquellen
  sind Ermittler durchschnittlich 3 Monate mit ihren Untersuchungen im
  Rückstand; pro Niederlassung ist man durchschnittlich um 89 zu untersuchende
  Geräte im Rückstand . Um diese Rückstände aufzuholen, müssen Ermittler
  zunehmend zeitkritische Daten oder bestimmte Fälle priorisieren und
  gleichzeitig andere Untersuchungen vernachlässigen. Budgetbeschränkungen
  bedeuten, dass auch Überstunden nicht mehr genehmigt werden, was sich am
  Rückgang der Überstundenzulagen um fast 20 Prozent im letzten Jahr zeigt. Aus
  diesem Grund ist die Notwendigkeit, der digitalen Intelligenz sowie der
  Datenverwaltung und -analyse Priorität einzuräumen, in diesem Jahr auf 40
  Prozent gestiegen, im Vergleich zu 25 Prozent im letzten Jahr. Die größten
  Herausforderungen für Labore sind nach wie vor gesperrte Geräte und
  verschlüsselte Apps. 6 von 10 Geräten, die das Labor erreichen, sind gesperrt
  .
- Hohe Nachfrage nach digitalen Datenanalysen Ermittler und Analytiker stehen
  vor der Herausforderung, die Explosion digitaler Daten zu bewältigen, während
  sie mit Budgetkürzungen und fehlenden Überstunden konfrontiert sind. Nur 25
  Prozent haben digitale Analyseinstrumente im Einsatz. Während in der
  Vergangenheit der Speicher mobiler Geräte auf wenige Gigabyte beschränkt war,
  verfügt die neue Gerätegeneration über Speicher bis zu 1 TB. Trotz der
  Vielfalt digitaler Quellen und der Menge an digitalen Daten, die in der Regel
  in einer Ermittlung überprüft werden müssen, verwenden die meisten
  Strafverfolgungsbehörden manuelle Überprüfungen anstelle von KI-basierten
  Lösungen. Das bedeutet, dass die Ermittler durchschnittlich 43 Stunden pro
  Woche damit verbringen, Beweise zu überprüfen und Berichte zu erstellen - im
  Vergleich zu 37 Stunden im Vorjahr . 

Im Jahr 2020 und darüber hinaus müssen Ermittlungen künstliche Intelligenz nutzen, um die Berge eingehender Daten zu sortieren, Bilder zu filtern und nach bestimmten Objekten zu durchsuchen, Schlüsselwörter in Unterhaltungen zu finden, die per SMS etc. stattfinden, und um Beziehungsanalysen zu erstellen. Über 70 Prozent der Befragten gaben an, dass diese KI-Funktionen in Zukunft sehr wichtig sein werden.

Darüber hinaus müssen Ermittler, die sich verschiedenen Beweisquellen gegenübersehen, unterschiedliche Daten logisch zusammenfassen und analysieren. Tatsächlich halten 80 Prozent der Ermittler die Vereinheitlichung von Daten für wichtig, und 87 Prozent halten es für wichtig, bestimmte Aktivitäten visuell auf einer Übersichtskarte anzuzeigen.

Weitere Informationen über Cellebrite und den jährlichen Branchen-Benchmark-Bericht 2020 finden Sie auf der Benchmark-Ergebnisseite.

Weitere Informationen dazu, wie die Digital-Intelligence-Lösungen von Cellebrite Behörden während ihrer Transformation unterstützen können, erfahren Sie hier: Digital Intelligence for Agency Management.

Informationen zu Cellebrite

Cellebrite ist der weltweit führende Anbieter von Digital-Intelligence-Lösungen für Strafverfolgungsbehörden sowie Regierungs- und Unternehmensorganisationen. Cellebrite liefert eine umfangreiche Suite innovativer Softwarelösungen, Analysetools und Schulungen, die darauf ausgelegt sind, digitale Untersuchungen zu beschleunigen und die wachsende Komplexität im Umgang mit Kriminalität und Sicherheitsherausforderungen im digitalen Zeitalter zu bewältigen. Tausende von führenden Behörden und Unternehmen in mehr als 150 Ländern vertrauen Cellebrite, wenn es um die gemeinsame Mission der Schaffung einer sicheren Welt geht. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.cellebrite.com

Pressekontakt:

Olga Shmuklyer, SVP
Fusion PR
Mobil: (917) 715-0329
Cellebrite@FusionPR.com
Adam Jaffe, VP of Global Communications, Cellebrite
Mobil: +1 609 502 6889
Adam.Jaffe@cellebrite.com

Original-Content von: Cellebrite GmbH, übermittelt durch news aktuell

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