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23.01.2013 – 14:15

Cellebrite GmbH

Cellebrites Gremium führender Industriespezialisten ermittelt Mobilfunkforensik-Trends für das Jahr 2013

Glen Rock, New Jersey Und Petah Tikva (ots/PRNewswire)

BYOD, Datenspeicherung in Apps sowie härtere Geräteverschlüsselung

gehören zu den Trends, welche die Mobilfunkforensik im Jahr 2013 prägen werden

Cellebrite, ein führender Anbieter von Forensik- und Datenübertragungslösungen für den Mobilfunk, hat zum Jahresbeginn 2013 eine Liste der wichtigsten Trends in der Mobilfunkforensik bekannt gegeben, die den weiteren Verlauf dieses Jahres bestimmen werden.

(Logo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20130123/588983 )

Zur Erstellung dieser Auflistung befragte Cellebrite eine Reihe renommierter Fachleute aus Strafverfolgung, öffentlichen Körperschaften und Universitäten sowie Branchenanalysten, die vertraut sind mit kriminaltechnischen Untersuchungsverfahren für Mobiltelefone, Informationssicherheit, e-Discovery und den modernsten Produkten für Mobilfunkforensik, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind. Diese Experten hoben die folgenden neun Trends besonders hervor, die für Ermittler und Juristen bei der Vorbereitung auf das bevorstehende Jahr die grösste Rolle spielen werden:

1. BYOD beeinflusst die Forensik. Nachdem das Mitbringen und die Nutzung eigener Geräte (Bring your own device - BYOD) allem Anschein nach 2012 in die Unternehmen Einzug hielt, muss sich in diesem Jahr die Mobilfunkforensik mit den Auswirkungen dieses wachsenden Trends auseinandersetzen. Durch die unternehmensweite Akzeptanz von BYOD werden Forensikexperten sich mit einer grösseren Anzahl gefährdeter Mobiltelefone konfrontiert sehen. Laut John Carney, Chief Technology Officer bei Carney Forensics [http://www.carneyforensics.com], "bedeutet BYOD für e-Discovery-Experten, dass sie mit einer steigenden Anzahl an Geräten fertig werden müssen, die sowohl private als auch unternehmenseigene Beweisdaten enthalten. Ausserdem werden sie im Lauf von Unternehmensuntersuchungen mit grösseren juristischen Problemen beim Zugriff auf Geräte und in puncto Datenschutz zu kämpfen haben."

2. Kritische Daten: Dafür gibt es eine App! Gemäss eines Berichts des Marktforschungsunternehmens Nielsen aus dem Jahre 2012 [http://blog.nielsen.com/nielsenwire/online_mobile/state-of-the-appnation-%E2%80%93-a-year-of-change-and-growth-in-u-s-smartphones] hat der Durchschnittsanwender auf seinem Smartphone etwa 41 Apps installiert. "Unabhängig davon, ob es um SMS, private Navigationsprogramme, Soziale Medien oder eine Steigerung der Produktivität geht - Apps werden im Jahr 2013 Smartphones und Tablet-Computer dominieren", sagte Carney. "Die Möglichkeit, in Apps gespeicherte kritische Daten zu extrahieren, wird für Ermittler der neue Massstab für die Überlegenheit von Mobilfunkforensik-Tools sein."

3. Intelligentere Telefone bringen eine härtere Verschlüsselung mit sich. "Rechnen Sie damit, auf Smartphones eine immer umfangreichere Verschlüsselung zum Schutz privater und unternehmenseigener Daten vorzufinden, was die kriminaltechnische Untersuchung verkompliziert", sagte Eoghan Casey, Gründungspartner von CASEITE. Auch die Passworttechnologie hat sich weiterentwickelt; so wurden beispielsweise forensische Datenextraktionsversuche durch Muster-Bildschirmsperren vereitelt. Im Jahr 2013 werden Mobilfunkforensik-Tools auch weiterhin neue Methoden zur Umgehung von Passwörtern und Geräteschutzverfahren finden und ausserdem der fortgeschrittenen Verschlüsselungstechnologie Rechnung tragen.

4. Die Ermittler dürfen nicht alle Bemühungen auf ein einziges mobiles Betriebssystem konzentrieren. Zwar hat Android im dritten Quartal 2012 einen Marktanteil von 75 % erreicht, aber für Forensikexperten ist der Marktanteil allein nicht ausschlaggebend. Wie Paul Henry, Datensicherheits- und Forensikanalyst bei vNet Security, anmerkte, "wird der grösste Teil der Bandbreite immer noch von Apple-Geräten verwendet, was diese für viele Ermittlungen zu einem entscheidenden Faktor macht, selbst wenn Android das dominierende Betriebssystem ist." Zusätzlich äusserte sich Carney trotz deren fallender Marktanteile in den letzten Jahren auch zu Blackberry-Geräten: "Ihre Beliebtheit über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren hinweg macht sie zu einem wichtigen älteren Gerätetyp, der auch in den kommenden Jahren für Ermittlungen noch relevant sein wird."

5. Windows 8 ist die grosse Unbekannte. Obgleich sich alle Aufmerksamkeit auf Android und Apple konzentriert, stellt Microsofts Aufstieg im Mobilfunkmarkt die eigentliche unbekannte Grösse im Jahr 2013 dar. Noch ist zwar fraglich, wie stark sich Microsoft-Geräte verbreiten werden, aber Cellebrites Expertengremium sieht dennoch einen erhöhten Bedarf an Mobilfunkforensik-Tools voraus, die Windows 8 unterstützen.

6. Mobilfunkgeräte werden immer wichtigere "Zeugen". Es ist zu erwarten, dass Mobilfunkgeräte und die darin gespeicherten Daten in diesem Jahr noch weiter in den Mittelpunkt zivilrechtlicher wie strafrechtlicher Untersuchungen rücken werden. "Rechtsanwälte entdecken mehr und mehr, dass Mobilfunkgeräte als Beweismittel inzwischen bereits genauso wichtig sind wie digitale Dokumente und E-Mails", so Carney. Wie Heather Mahalik, Technische Leiterin für Mobilfunkforensik bei Basis Technology [http://www.basistech.com], anmerkt, "brauchen e-Discovery-Experten heute mehr denn je umfangreiche Schulungen, um sicherzugehen, dass sie alle relevanten Daten aus Mobilfunkgeräten ordnungsgemäss extrahieren können."

7. Das rechtliche und regulatorische Umfeld bleibt ungewiss. "Gesetzgeber und Richter betrachten Mobiltelefone mit viel kritischeren Augen, als dies bei Computern der Fall war", sagte Gary Kessler, Dozent an der Embry-Riddle Aeronautical University [http://www.erau.edu] und Mitglied der Taskforce ICAC North Florida [http://floridaicac.net]. "Weil aber nur wenige von ihnen das Wesen dieser Technologie verstehen, begehen sie den Fehler, übervorsichtig zu sein. Dies spricht für die Notwendigkeit umfangreicherer Schulungsmassnahmen, die den Umfang und die Möglichkeiten der Mobilfunkforensik sowie die Auswirkungen auf den Datenschutz und die Aufdeckung von Tatbeständen im Vorfeld von Prozessen eingehend erläutern."

8. Die Anzahl der Schadensfälle durch Mobilfunk-Schadsoftware wird zunehmen. Im Jahre 2013 ist mit einem exponentiellen Anstieg des Malware-Befalls auf Smartphone-Plattformen und Tablets zu rechnen, insbesondere auf Android-Geräten. Nach den Worten von Cindy Murphy, Kriminalbeamtin für Computerkriminalität/Computerforensik am Madison Wisconsin Police Department [http://www.cityofmadison.com/police], "werden die beabsichtigten Verwendungszwecke von Mobilfunkschadsoftware denen von nichtmobilen Malware-Programmen sehr ähnlich sein - Diebstahl von Geld oder Informationen sowie Einbrüche in die Privatsphäre. Strafverfolgungsbeamte und Forensikexperten sehen sich durch Mobilfunk-Malware potenziell manipulierten Geräten gegenüber, die Straftätern ein Verwischen ihrer Spuren ermöglichen können und es so den Ermittlungsbeamten zunehmend schwieriger machen, die Beweisführung unanfechtbar gegen begründete Zweifel zu machen."

9. Verstösse gegen das Datenschutzgesetz werden bei Mobiltelefonen immer häufiger. "Die Produktanbieter für Mobilfunkforensik sollten sich dazu entschliessen, stärkere Tools zur unternehmensweiten Untersuchung von Smartphones bereitzustellen und damit die Ermittlungen bei Datenschutzverstössen über Smartphones sowie den Bedarf an e-Discovery-Technik zu unterstützen", sagte Casey. Die Kombination aus Malware und grossangelegten gezielten Zugriffen auf Smartphones (wobei vertrauliche Daten das Angriffsziel darstellen) steigert das Risiko von Datenvernichtung, Denial-of-Service(DoS )-Angriffen, Datendiebstahl und Industriespionage für die Unternehmen.

"Es gibt es eine ganze Reihe von Bereichen, denen Mobilfunkforensiker in diesem Jahr ein besonderes Augenmerk widmen sollten: vom zunehmenden Einsatz von Mobiltelefondaten als Beweismittel bis hin zu den Problemen, die durch die zunehmende Verbreitung immer komplizierterer Verschlüsselungsverfahren entstehen", sagte Ron Serber, Co-CEO von Cellebrite. "Während die Branche sich kontinuierlich weiterentwickelt, wird es für Untersuchungsbehörden und Unternehmen von ausschlaggebender Bedeutung sein, in gründliche Schulungsmassnahmen investieren und sicherzustellen, dass ihr Budget es ihnen ermöglicht, den steigenden Bedarf an umfassender Geräteanalyse und Datenextraktion zu befriedigen."

Die UFED-Forensikgeräte von Cellebrite bieten Spitzenlösungen zur physikalischen und logischen Extraktion einzelner Dateien oder ganzer Dateisysteme zur Gewinnung von Daten und Passwörtern aus tausenden von älteren und hochmodernen Mobiltelefonen, Smartphones, tragbaren GPS-Geräten und Tablet-Computern mit bahnbrechenden Möglichkeiten zur physikalischen Datengewinnung aus den weltweit meistbenutzten Mobiltelefonplattformen BlackBerry(R), iOS, Android, Nokia, Windows Mobile, Symbian und Palm sowie für weitere Systeme. Die Extraktion wichtiger Beweisdaten umfasst Anruflisten, Telefonbücher, Textnachrichten (SMS), Fotos, Videos, Audiodateien, ESN IMEI-, ICCID- und IMSI-Daten sowie vieles mehr.

Zum Expertengremium von Cellebrite gehörten:

- Eoghan Casey, Gründungspartner von CASEITE
- John Carney, Chief Technology Officer bei Carney Forensics und Rechtsanwalt
  bei Carney Law Office
- Paul Henry, führender Datensicherheitsexperte und Forensikanalyst sowie
  Direktor bei vNet Security; Vice President der Florida Association of Computer Crime
  Investigators; SANS Senior Instructor
- Gary Kessler, Dozent an der Embry-Riddle Aeronautical University; ICAC
  Northern Florida Task Force
- Heather Mahalik, Technische Leiterin für Mobilfunkforensik bei Basis
  Technology; SANS-zertifizierte Referentin
- Cindy Murphy, Detective Computer Crimes/Computer Forensics, Madison Wisconsin
  Police Department
- Ron Serber, Co-CEO von Cellebrite
 

Klicken Sie hier [http://www.cellebrite.com/collateral/WhitePaper_MF_2013_Trends.pdf], wenn Sie die komplette Auflistung der Gremium-Trends für 2013 lesen möchten.

Über Cellebrite:

Cellebrite wurde 1999 gegründet und ist ein globales Unternehmen, das für seine bahnbrechenden technologischen Entwicklungen im Mobilfunksektor bekannt ist. Als Weltmarktführer und Autorität in der mobilen Datentechnologie gründete das Unternehmen 2007 seinen Geschäftsbereich Mobilfunkforensik und führte dabei eine neue Produktreihe ein, die auf den Gesetzesvollzug ausgerichtet war. Unter Verwendung hochmoderner Datenextraktionsverfahren und Analysetechniken ist das "Universal Forensic Extraction Device - UFED" (das universelle Forensikgerät zur Datenextraktion) von Cellebrite dazu in der Lage, Daten aus Tausenden von Mobilgerätetypen zu extrahieren und zu analysieren, darunter herkömmliche Mobiltelefone, Smartphones und GPS-Geräte. Die UFED-Produkte von Cellebrite werden von tausenden Forensikfachleuten in Strafverfolgungsbehörden, Militäreinrichtungen, Geheimdiensten, Sicherheits- und Regierungsbehörden in mehr als 60 Ländern bevorzugt.

Cellebrite ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Sun Corporation, eines börsennotierten japanischen Unternehmens (6736/JQ).

Ansprechpartner Medien:

Dror Haliva
Cellebrite
Tel: +972-3-9260907
dror@cellebrite.com
 

Photo: 
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