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25.01.2021 – 08:35

Allgäu GmbH

Mit Herz, Hand und Hirn - erste Vernetzungsveranstaltung für naturnahen Tourismus im Allgäu

Mit Herz, Hand und Hirn - erste Vernetzungsveranstaltung für naturnahen Tourismus im Allgäu
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Es war die erste Veranstaltung dieser Art zur Vernetzung von Umweltbildung und Tourismus: 90 Akteure aus der Region und allen Bereichen des öffentlichen Lebens wollen Partner des LEADER-Kooperationsprojektes „Umweltbildung und naturnaher Tourismus im Allgäu“ sein. Getragen wird das Projekt von allen vier Allgäuer Landkreisen, den Städten und der Allgäu GmbH.

Das Ziel, über Kooperationen mehr Angebote für naturnahen Tourismus im Allgäu zu erhalten, wurde bereits erreicht: Umweltbildner wollen künftig verstärkt professionell mit Tourist Informationen und Gastgebern zusammenarbeiten. Diese Angebote sollen zentral und tagesaktuell auf der www.natur.allgaeu.de dargestellt und ständig erweitert werden. „Mit der Vernetzung und Professionalisierung unserer naturnahen Angebote positionieren wir uns als nachhaltig agierende Tourismusregion, wie wir sie in unserer Marken- und Destinationsstrategie festgelegt haben“, bestätigt Bernhard Joachim, Geschäftsführer der Allgäu GmbH. „Diese wertebasierten Angebote verhelfen uns, unser Markenversprechen einzulösen: Wir übernehmen mit unseren Partnern Verantwortung für ein gesichertes und nachhaltiges Leben künftiger Generationen.“

Angebote für mehr Naturbewusstsein – mit Hand, Herz und Hirn erleben

Naturnaher Tourismus, so präsentierte die Projektleiterin Laura Schmidt, sei nach der Definition des Schweizer Professors Dominik Siegrist, ein verantwortungsvoller und wertschätzender Tourismus, der die Umwelt sowie die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Gegebenheiten einer Region achtet. Dieses Gleichgewicht der gegenseitigen Wertschätzung sei nur durch eine enge Angebots-Kooperation mit beteiligten Akteuren und einem gemeinsamen Ziel für die Region zu erreichen. Besonders wichtig für einen naturnahen Tourismus seien Angebote, die die Vielfalt der natur- und kulturlandschaftlichen Werte einer Region für die Besucher aktiv und mit allen Sinnen erlebbar machen. „Das Netzwerk der Allgäuer Umweltbildner*innen bietet den perfekten Anknüpfungspunkt dazu. Denn ihre Angebote lehren die Natur zu verstehen, sie mit allen Sinnen zu erfahren, einzutauchen und das Bedürfnis nach nachhaltigem Verhalten zu wecken. Eben: Die Allgäuer Natur mit dem Herzen zu entdecken“, fasst Schmidt zusammen. Drei unterschiedliche Anbieter von naturnahen Angeboten teilten bei der ersten digitalen Vernetzungsveranstaltung ihre Erfahrungen. So berichtete Marc Traubel von der Hubertus Alpin Lodge &Spa (Balderschwang) wie gern die täglichen Naturführungen um sein Hotel herum von den Gästen angenommen werden. „Wir schaffen für unsere Gäste magische Momente. Und das bleibt ihnen in Erinnerung. Nicht nur das Hotel steht im Mittelpunkt, sondern dieser bewusst erlebte Moment auf dem Siplinger Kopf – und damit die Allgäuer Natur“, berichtet Traubel. Und Ole Ipsen von Kleinwalsertal Tourismus gab einen Einblick in das Projekt „Natur bewusst erleben“ und machte deutlich, dass die Kooperation mit allen Akteuren das Fundament für solche bildenden Angebote sei: „Besucherlenkung, Verständnis für die Natur, Begeisterung bei den Gästen um nur einige Aspekte zu nennen, fordert eine unaufhörliche Kommunikation und Kooperation auf allen Seiten.“ Die Allgäuer Volkssternwarte in Ottobeuren verfolgt seit 50 Jahren ein Ziel: Den Menschen wieder die natürliche Nacht, das Phänomen Sterne und die mystischen Sternbilder näher bringen. Bei der Umweltpädagogin Roswitha Lüer ganz individuelle Termine gestalten. Monika Schirutschke vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) erzählte, wie seit Jahren wöchentlich Urlauber, aber auch Einheimische fasziniert den Führungen ins Reich des Steinadlers folgen.

„War früher die Maxime der Umweltbildung „Nur was man kennt schützt man“, so weiß man heute, das Wissen nicht unbedingt heißt, auch zu handeln. Und so wollen wir mit neuen, vernetzten Angeboten dazu beitragen, Achtsamkeit und letztlich bewusstes Handeln zu erzeugen“, sagt Andreas Güthler, Naturerlebniszentrum Allgäu (BUND Naturschutz).

Naturnahe Tourismus-Angebote – profilbildend für das Allgäu

Auf der Website www.natur.allgaeu.de sind bereits die ersten Anbieter eingestellt und sobald Naturführungen wieder möglich werden, können Angebote tagesaktuell eingesehen und auch gefiltert werden, inklusive der Anreisemöglichkeiten. Das Portfolio reicht von Bogen bauen aus Naturmaterialien über eine Selbsterfahrung im Spiegel der Natur bis hin zur Übernachtung in der Natur mit nur einem kleinen Rucksack voller Hilfsmittel. Alle Anbieter folgen strengen Qualitätskriterien. „Nur mit einem hohen Anspruch an unseren naturnahen Tourismus werden wir weiterhin erfolgreich sein und der Marke Allgäu gerecht werden. Dazu gehört eine gegenseitige Wertschätzung aller Beteiligten, auch in ökonomischer Hinsicht“, bekräftigt Bernhard Joachim, Geschäftsführer der Allgäu GmbH. Gastgeber, Bildungseinrichtungen, Touristiker, Schulen, aber auch individuelle Persönlichkeiten sprachen sich für einen naturnahen und achtsamen Tourismus aus. Für die Qualitätskontrolle, die Auffindbarkeit, die leichte Buchbarkeit und vor allem die Fortentwicklung wird das Projekt „Umweltbildung und naturnaher Tourismus im Allgäu“ gebraucht. Mit seinem Netzwerk bietet es die Möglichkeit das Thema bei der Allgäu GmbH gemeinsam, authentisch und wertschätzend weiter zu entwickeln. „Die gestrige Veranstaltung markierte den ersten erfolgreichen Austausch und wir freuen uns über jeden neuen Projektpartner oder –Partnerin“, sagt Schmidt.

Mit besten Grüßen aus dem Allgäu

Simone Zehnpfennig
Pressesprecherin
Geschäftsfeld Städte und Kultur
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