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01.10.2020 – 15:01

Allgäu GmbH

Existenzgrundlage steht auf dem Spiel

Existenzgrundlage steht auf dem Spiel
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Aufsichtsrat Allgäu GmbH fordert für die Grenzregion mit Jungholz und Kleinwalsertal schnelle Regelung: Herausnahme als Risikogebiet

Der Aufsichtsrat der Allgäu GmbH unterstützt die Bemühungen das Kleinwalsertal und Jungholz aus den pauschalen Einstufungen der Länder Tirol und Vorarlberg als Risikogebiete herauszulösen. "Wir fordern die Bundesregierung und die Bayerische Staatsregierung auf, eine rasche und langfristige Lösung zum Wohle der Menschen in diesen beiden Gebieten herbeizuführen. Für diese beiden Gebiete müssen zukünftig im Austausch mit dem Oberallgäu die gleichen Regeln wie zwischen deutschen Gemeinden gelten. Eine gemeinsame Resolution soll der Forderung Nachdruck verleihen", sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, Aufsichtsratsvorsitzende der Allgäu GmbH.

Existenzgrundlage steht auf dem Spiel

Das Kleinwalsertal und Jungholz stellen durch ihre abgekapselte geografische Lage und die einzige Verkehrsverbindung über bayerisches Staatsgebiet Exklaven dar. Damit trifft die Reisewarnung das Kleinwalsertal und Jungholz deutlich stärker als die entsprechenden Bundesländer insgesamt und stellt eine Existenzfrage für die Menschen in beiden Gebieten dar. Das Kleinwalsertal und Jungholz können aufgrund konsequenter Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen geringste Fallzahlen vorweisen und sind damit eine der deutschsprachigen Regionen mit den geringsten Fallzahlen überhaupt. Gesellschaftlich wie wirtschaftlich sind die beiden Gebiete mit dem bayerischen Allgäu aufs engste verzahnt. Ohne die Anbindung an das Allgäu sind diese nicht existenzfähig. "Für Gesundheitsversorgung, Bildung und Wirtschaft ist eine offene Verbindung die Grundlage für das Leben und Arbeiten der Menschen. Ohne eine Neu-Regelung des Status für das ist keinerlei zukunftsfähiges Agieren möglich - die Grundlage für Arbeiten und Leben wird vollständig entzogen" erklärt Zinnecker.

Eine Petition ist bereits initiiert, die Frist endet in drei Wochen.

Mit besten Grüßen aus dem Allgäu

Simone Zehnpfennig
Pressesprecherin
Geschäftsfeld Städte und Kultur
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