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Pressemitteilung: CERA 4in1 und ICL Iberia verkünden Durchbruch bei gegenseitiger Anerkennung von Nachhaltigkeitszertifikaten

Pressemitteilung: CERA 4in1 und ICL Iberia verkünden Durchbruch bei gegenseitiger Anerkennung von Nachhaltigkeitszertifikaten
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Carles Aleman, Präsident von ICL Iberia: „Einen nachhaltigen Bergbau zu erreichen, war in den letzten Jahren eine der obersten Prioritäten von ICL Iberia. Wir sind sicher, dass die Arbeit mit dem CERA 4in1-Standard nicht nur uns helfen wird, unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, sondern auch die gesamte Branche in eine nachhaltigere Zukunft zu führen".

CERA 4in1 ist das erste umfassende Zertifizierungssystem entlang der gesamten Rohstoffwertschöpfungskette. Von der Erkundung, der Gewinnung und Verarbeitung, über die Lieferkette bis hin zum finalen Produkt. Und für alle Mineralien, für alle Regionen und für jede Unternehmensgröße.

CERA 4in1 und das spanische Bergbauunternehmen ICL Iberia, mit Unterstützung des Verbands der spanischen Bergbau- und Metallindustrie CONFEDEM können einen bedeutenden Durchbruch bei der gegenseitigen Anerkennung von Nachhaltigkeitszertifikaten für mineralische Rohstoffe verkünden. Die Meldung folgt auf die Ergebnisse des Pilotprojekts das in dem von ICL Iberia betriebenen Kalibergwerk Súria & Sallent und der Aufbereitungsanlage Súria nahe Barcelona durchgeführt wurde.

Hier finden Sie Erklärfilme, die Ihnen einen Überblick über das CERA 4in1 Zertifizierungssystem geben.

Mehr dazu in unserer Pressemitteilung unten im Anschluss sowie als PDF im Anhang.

Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Knut Hirsch

Leiter Marketing und Kommunikation

Stellv. Geschäftsfeldleiter Sales Coordination, Marketing and Support

Am TÜV 1, 45307 Essen, Germany

Phone +49 201 172 1315

Mobile +49 151 125 235 58

knut.hirsch@dmt-group.com

www.dmt-group.com

Datenschutzhinweis/ Data Protection Notice

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CERA 4IN1 UND ICL IBERIA VERKÜNDEN DURCHBRUCH BEI GEGENSEITIGER ANERKENNUNG VON NACHHALTIGKEITSZERTIFIKATEN

BARCELONA, 19. Juli 2021: Die Nachhaltigkeitsinitiative CERA 4in1 und das spanische Bergbauunternehmen ICL Iberia, mit Unterstützung des Verbands der spanischen Bergbau- und Metallindustrie CONFEDEM können einen bedeutenden Durchbruch bei der gegenseitigen Anerkennung von Nachhaltigkeitszertifikaten für mineralische Rohstoffe verkünden. Die Ankündigung folgt auf die Ergebnisse des Pilotprojekts, das in dem von ICL Iberia betriebenen Kalibergwerk Súria&Sallent und der Aufbereitungsanlage Súria nahe Barcelona durchgeführt wurde. Dieser Zusammenschluss ist eine Entwicklung, die kleineren inländischen Produzenten einen klaren Weg zur Erfüllung der Nachhaltigkeitsanforderungen der internationalen Märkte bietet.

Seit 2020 führt CERA 4in1 unterschiedliche Pilotprojekte durch, die auf eine Vereinheitlichung von Nachhaltigkeitsprüfungen für alle mineralische Rohstoffe in sämtlichen Ländern abzielen. Von CERA 4in1 wurden gezielt Anforderungen zur Anerkennung von Nachhaltigkeitsschemas aufgestellt, die in den Bergwerken befolgt werden müssen, um einen Nachhaltigkeitsnachweis zu erlangen.

Bislang wurde die Nachhaltigkeit des Bergwerkes Súria&Sallent und der dazugehörigen Aufbereitungsanlage, in denen jährlich 4 000 Kilotonnen Kalierz gewonnen werden, mit dem spanischen Standard UNE 22470/22480 evaluiert. Diese sind jenseits der Landesgrenzen nicht verbreitet und finden im neuen Rahmenwerk von CERA 4in1 nun Anerkennung. Súria&Sallent wurde als Pilotprojekt von CERA 4in1 ausgewählt, um den CERA 4in1 Performance Standard zu erproben, der der Evaluierung eines verantwortungsvollen Abbaus und der nachgegliederten Prozesse dient.

Als Teil des Neuzertifizierungsprozesses von Súria&Sallent unter dem UNE 22470/22480 Standard wurden die Anforderungen des UNE-Standards evaluiert und erfolgreich übertragen, um die Mehrheit der Leistungskriterien innerhalb des international anerkannten CERA 4in1 Standards zu erfüllen.

Mit Blick auf den bisherigen Erfolg kommentiert der zuständige Projektleiter Dr. Andreas Hucke,

dass CERA 4in1 darauf abziele, die Nachhaltigkeit der gesamten mineralischen Rohstoffwertschöpfungskette und der zugehörigen Prozesse, Produkte und Verbindungen einheitlich zu evaluieren. Dies habe der Branche bislang stets große Schwierigkeiten bereitet. Mit CERA 4in1 sei man der gegenseitigen Anerkennung nun einen großen Schritt nähergekommen. Dies ermögliche auch die internationale Anerkennung anderer Einzelstandards.

Zum Pilotprojekt sagte Carles Aleman, Präsident von ICL Iberia:

„Einen nachhaltigen Bergbau zu erreichen, war in den letzten Jahren eine der obersten Prioritäten von ICL Iberia. Wir sind sicher, dass die Arbeit mit dem CERA4in1-Standard nicht nur uns helfen wird, unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, sondern auch die gesamte Branche in eine nachhaltigere Zukunft zu führen".

Die Kriterien des CERA 4in1 Performance Standard wurden in einer ersten Arbeitsfassung im April 2019 veröffentlicht und anschließend bei einem CERA 4in1-Workshop im Rahmen des Rohstoffgipfels in Berlin im Mai 2019 vorgestellt und diskutiert. Nach einem umfangreichen Test- und Review-Prozess wurde der CERA 4in1 Performance Standard Version 1.0 im Dezember 2020 fertiggestellt und veröffentlicht. Nun wird im Bergwerk Súria&Sallent und der dortigen Aufbereitungsanlage so schnell wie möglich eine CPS Zertifizierung verfolgt.

Ende

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Knut Hirsch

Head of Marketing / Communications DMT GROUP

Tel.: +49 (0)201 172 1315

Mobil: +49 (0)151 125 235 58

knut.hirsch@dmt-group.com

CERA 4in1

Das Zertifizierungssystem CERA 4in1 ist das erste ganzheitliche, weltweit anwendbare System seiner Art und zielt auf eine einheitliche Evaluierung sozialer, ökologischer und ethischer Praktiken in der Wertschöpfungskette mineralischer Rohstoffe ab. Die Rückverfolgbarkeit wird auch dank Blockchain-Technologie gewährleistet, sodass die Nachhaltigkeit und Herkunft vom Bergwerk bis zum Endprodukt nachgewiesen werden kann.

CERA 4in1 sieht vier verschiedene Standards für unterschiedliche Teile der Wertschöpfungskette vor. Mit dem „Readiness Standard“ werden Exploration und Studien evaluiert. Abbau, Verarbeitung und Veredelung werden mit dem „Performance Standard“ bewertet. Der „Chain of Custody“-Standard gilt für das Rohfördergut, die gehandelten Konzentrate und mineralischen Rohstoffe, während mit dem „Final Product Standard“ schließlich die Enderzeugnisse und ihre Bestandteile evaluiert werden.

Bei CERA 4in1 bewerben sich Akteure der Wertschöpfungskette, um ihre Tätigkeit in den Bereichen Exploration, Abbau und Verarbeitung evaluieren zu lassen und ein entsprechendes Siegel für ihre Betriebe oder mineralischen Rohstoffe zu erhalten. Dabei werden die vorhandenen Anlagen der Antragsteller und die umfassende und angemessene Umsetzung der laut CERA 4in1 bestehenden Anforderungen geprüft und den einschlägigen Bewertungskriterien gegenübergestellt. Anschließend wird ein Bericht erstellt, in dem Bereiche aufgezeigt werden, die die Anforderungen von CERA 4in1 noch nicht erfüllen. Ein Zertifikat wird dann ausgestellt, wenn die darin enthaltenen Mängel behoben wurden.

Das Projekt wurde 2015 ursprünglich innerhalb der DMT Group eingeleitet, einer unabhängigen internationalen Engineering- und Consulting-Gesellschaft mit Hauptsitz in Deutschland. Im Jahr 2017 wurde von EIT RawMaterials dann ein offizielles Projektkonsortium ins Leben gerufen. Beteiligt haben sich daran zahlreiche führende europäische Forschungsinstitute und technische Dienstleister, darunter die niederländische Universität Leiden, die österreichische Universität Leoben, die Technische Universität Luleå in Schweden, das schwedische Forschungsinstitute RISE sowie TÜV NORD CERT GmbH und DMT GROUP.

Aktuelle Videos zu CERA4in1 finden Sie unter:

https://www.cera4in1.org/news-pr/tutorials

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Sitz der Gesellschaft/ DMT GmbH & Co. KG * Am TÜV 1 * 45307 Essen 
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Komplementär: DMT Verwaltungsgesellschaft mbH, Essen
Registergericht: Amtsgericht Essen * HRB 20420
Geschäftsführer: Dr. Maik Tiedemann (Vorsitzender/CEO), Jens-Peter Lux
Vorsitzender des Aufsichtsrates: Jürgen Himmelsbach

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