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11.02.2019 – 10:49

Simon-Kucher & Partners

Geschenke zum Valentinstag: Symbolkraft wichtiger als Preis

Köln (ots)

Am Donnerstag ist Valentinstag: Der Tag der Liebe - und des Konsums. Im vergangenen Jahr beschenkte jeder zweite Deutsche den Partner oder die Partnerin, rund jeder fünfte gab für sein Geschenk mehr als 50 Euro aus. Doch welche Geschenke liegen hoch im Kurs? Dr. Tobias Maria Günter und Felix Pfaffe von der globalen Strategie- und Marketingberatung Simon-Kucher & Partners verraten dem Einzelhandel das Erfolgsrezept.

Der 14. Februar ist für viele Menschen ein willkommener Anlass, den Partner oder die Partnerin zu beschenken. Das Ziel: dass das Präsent dem Beschenkten möglichst gut gefällt. Wer hier im Vorfeld nicht auf Wunschzettel oder eine direkte Frage zurückgreifen will, fliegt blind. Doch jetzt hat eine aktuelle Studie* von Simon-Kucher & Partners herausgefunden, dass es durchaus verlässliche Beliebtheitskriterien für Geschenke gibt. "Wie Beschenkte das Geschenk bewerten, ist abhängig vom wahrgenommenen Preis und der Symbolkraft des Präsents", erklärt Tobias Maria Günter, Handelsexperte und Partner bei Simon-Kucher. Dabei ist eine symbolträchtige Bedeutung der stärkste Faktor bei der Bewertung des Geschenks durch den Empfänger. Sie beeinflusst das Urteil sogar stärker als der Preis. "Das geschieht nicht bewusst", erklärt Felix Pfaffe, Studienautor und Consultant bei Simon-Kucher. "Vielmehr läuft die Wertung von Geschenken häufig total intuitiv ab."

Teuer und symbolträchtig besser als billig und bedeutungsleer

Wie die Studie zeigte, bewerteten die Teilnehmenden teure und symbolträchtige Geschenke am besten, da sie dem Beschenkten zeigen, dass der Schenker sich Gedanken gemacht und einigen Aufwand betrieben hat. Zudem setzten sie ein solches Präsent auch mit einer Investition in die Beziehung gleich. Günstige Geschenke ohne persönliche Bedeutung schnitten in der Studie erwartungsgemäß am schlechtesten ab. Das interessante: Billige Geschenke mit Symbolkraft waren bei den Beschenkten beliebter als teure Geschenke ohne Bedeutung. "Das zeigt, dass die Bedeutung eines Geschenks seinen Wert ausmacht", sagt Pfaffe. "Was der Schenkende bezahlt hat, tritt dagegen in den Hintergrund." Das bestätigte die Studie: Bei symbolträchtigen Geschenken reagieren Beschenkte häufig weniger preissensibel.

Mit personalisierten Produkten punkten

Was bedeutet das für den Handel? "Händler sollten bei der Vermarktung und Präsentation ihrer Produkte nicht nur den Preis, sondern vor allem die mögliche Symbolkraft in den Mittelpunkt stellen", so Tobias Maria Günter. "Wer seinen Kunden klarmachen kann, was ein Geschenk aussagt und welche Bedeutung es hat, erhöht den subjektiven Wert und macht auch kostspielige Angebote noch attraktiver."

Eine Möglichkeit, diese Erkenntnisse umzusetzen, bietet die Personalisierung von Produkten. Gegenstände oder Schmuckstücke, in die man Namen, Symbole oder persönliche Notizen eingraviert, individuell gestaltbare Grußkarten oder mit persönlichen Fotos bedruckte Tassen und Textilien - die Varianten sind endlos. Dieser Trend zum Einzelstück zeigt sich seit Jahren immer stärker: Dank neuer Technologien wie erschwinglichem 3D-Druck sind Kunden bei der individuellen Auswahl von Materialien, Farben und Formen quasi keine Grenzen mehr gesetzt. Händler können sich darauf einstellen, indem sie etwa digitale Konfiguratoren im Ladengeschäft bieten oder ihre Kunden mit Hilfe von Virtual und Augmented Reality die individuell gestalteten Produkte vorab zeigen.

*Über die Studie: Die Studie "Symbolkraft oder Preis - die Bewertung von Geschenken" wurde von Simon-Kucher-Mitarbeiter Felix Pfaffe im Sommer 2018 durchgeführt. Dabei wurden knapp 200 US-Amerikaner/innen zu ihrer Bewertung von Geschenken als Beschenkte befragt. Nicht berücksichtigt wurde die Bewertung des Käufers oder Schenkers.

Pressekontakt:

Angela Ott (Public Relations Manager)
Tel: +49 221 367 94386
E-Mail: Angela.Ott@simon-kucher.com
www.simon-kucher.com

Original-Content von: Simon-Kucher & Partners, übermittelt durch news aktuell

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