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17.01.2019 – 12:46

MDR Mitteldeutscher Rundfunk

Grimme-Preis 2019: Vier MDR-(Ko)Produktionen nominiert

Leipzig (ots)

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) ist mit zwei Eigen- und zwei Koproduktionen für den Grimme-Preis 2019 nominiert. Dies hat das Grimme-Institut mit Sitz in Marl heute bekannt gegeben. Die besten Produktionen werden am 5. April mit dem renommierten Fernsehpreis geehrt.

Der MDR kann sich auch in diesem Jahr über Grimme-Preis-Nominierungen freuen. Nominiert sind folgende (Ko)Produktionen: Tatorte aus Weimar (MDR für Das Erste), "Bischofferode - Das Treuhand-Trauma" (Hoferichter & Jacobs für den MDR), "Die Story im Ersten: Am rechten Rand - Wie radikal ist die AfD?" (NDR/MDR für Das Erste) sowie "Wishlist 2.0" (Outside the Club für Radio Bremen/MDR SPUTNIK/funk).

In der Kategorie "Fiktion" geht eine Spezialnominierung an Murmel Clausen und Andreas Pflüger (Drehbuch) sowie an Nora Tschirner und Christian Ulmen (Darstellung) für die Kunst komischer Dialoge in den Tatorten aus Weimar. Produziert werden die Weimarer Tatorte von der Wiedemann & Berg Television im Auftrag des MDR für Das Erste.

Nominiert in der Kategorie "Info & Kultur" sind die Produktion "Bischofferode - Das Treuhand-Trauma" sowie die Koproduktion "Am rechten Rand - Wie radikal ist die AfD?" (NDR/MDR) für Das Erste.

Die 90-minütige Dokumentation "Bischofferode - Das Treuhand-Trauma" erzählt, warum im Sommer 1993 ein kleiner Ort im katholisch geprägten Eichsfeld im Norden Thüringens weltberühmt wurde: Am 1. Juli 1993 beginnen zwölf Kalikumpel im Kalibergwerk Bischofferode einen Hungerstreik für den Erhalt ihres Bergwerkes. Der Hungerstreik wird zum Symbol für den Kampf gegen die Privatisierungspolitik der Treuhand. Der Film rekonstruiert den Kampf der Kumpel und das politische Versagen der damals Beteiligten.

Der Film von Dirk Schneider (Erstausstrahlung im MDR-Fernsehen am 5. Juli 2018) entstand in Koproduktion mit dem MDR-Landesfunkhaus Thüringen.

Für die ARD-Dokumentation "Am rechten Rand - Wie radikal ist die AfD?" (NDR/MDR) hat ein Team über ein halbes Jahr - auch im Inneren - eines radikal rechten Netzwerkes recherchiert, das die AfD umgibt. Zudem haben die Autoren AfD-Parteigrößen und Netzwerk-Unterstützer interviewt und begleitet. Die Doku von Jana Merkel und Michael Richter (Erstausstrahlung am 15. Oktober 2018 in Das Erste) zeigt, dass auch Politiker mit einer dezidiert rechtsextremen Vergangenheit in der AfD Zugang zu höchsten Parteiämtern finden. Zudem beobachten sie, wie der einflussreiche sogenannte "Flügel" der AfD die gesamte Partei immer weiter nach rechts außen verschiebt.

Ebenfalls Grimme-erfahren ist "Wishlist": Schon zum zweiten Mal darf die Webserie auf einen Grimme-Preis hoffen. Mit ihrer zweiten Staffel ist die Mystery-Serie erneut in der Kategorie Kinder & Jugend nominiert. 2017 hatte bereits die erste Staffel gewonnen. Die Fortsetzung "Wishlist 2.0" führt noch tiefer in die dunkle Welt der App, die Wünsche erfüllt, dafür aber immer eine Gegenleistung fordert.

"Wishlist 2.0" wurde produziert von Outside the Club im Auftrag von Radio Bremen, MDR SPUTNIK und funk. Gefördert wurde die zweite Staffel mit Mitteln der Film- und Medienstiftung NRW. Die Serie ist abrufbar unter www.youtube.de/wishlistserie.

Fotos stehen Ihnen unter www.ardfoto.de honorarfrei zur Verfügung.

Pressekontakt:

MDR, Presse und Information, Katrin Stolle, Tel.: (0341) 3 00 64 53,
E-Mail: presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresse

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