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26.09.2018 – 11:34

MDR Mitteldeutscher Rundfunk

"Komm mit in meine Schule": Neue MDR-Doku-Serie bei KiKA

"Komm mit in meine Schule": Neue MDR-Doku-Serie bei KiKA
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Leipzig (ots)

Die lustigste, die größte, die exotischste Schule - in der neuen sechsteiligen TV-Reihe stellen sechs Kinder aus verschiedenen Ländern ihre Schulen vor, die jede für sich besonders ist. Ab 30. September 2018 ist "Komm mit in meine Schule" immer sonntags um 15.50 Uhr bei KiKA zu sehen.

Keanen besucht in den USA die lustigste Schule der Welt. Soumya lernt in Indien an der größten Schule der Welt. Kawser paukt in Bangladesch in einem schwimmenden Klassenzimmer. Und Mia aus Paraguay macht sich jeden Tag auf den Weg über die Landesgrenze bis nach Argentinien, um dort zur Schule zu gehen. Bei Stella in Dänemark wird die Schule zur Bühne: Der Unterrichtsstoff wird als Rollenspiel vermittelt. Und bei Miro aus Neuseeland bleibt einmal pro Woche die Schuluniform im Schrank, dann geht es in die Outdoor-Schule mitten im Regenwald. Eines haben aber alle sechs Kinder gemeinsam: Sie müssen eine ganz besondere Herausforderung meistern.

Die Folgen im Einzelnen:

Teil 1: USA, am 30. September

Keanen geht jeden Tag mit einem Lachen zur Schule. Denn die oberste Regel der Spaß-Schule in Atlanta lautet: Lernen muss Spaß machen! Und das klappt sogar mit großem Erfolg: Die Schüler sind dem "normalen" Lehrstoff um Jahre voraus. Besonders gefällt Keanen, dass seine Schule an das Hogwarts-Internat von "Harry Potter" erinnert. Auch das Schulsystem funktioniert ähnlich: Die Schüler sind auf vier Häuser verteilt und sollen Punkte und Ehre für ihr Haus sammeln. Keanens Ziel ist es, Anführer seines Hauses werden. Dafür muss er eine besondere Prüfung bestehen: Er soll seinen Klassenkameraden einen Rap beibringen und diesen am Ende vor mehreren hundert Zuschauern präsentieren. Behält Keanen die Nerven?

Teil 2: Indien, am 7. Oktober

Soumya besucht im indischen Lucknow die siebte Klasse an der größten Schule der Welt. Sie muss aufpassen, dass sie sich nicht verläuft, denn an der "City-Montessori-Schule" lernen insgesamt 55.000 Schüler. Soumya hat in ihrer Jahrgangsstufe neun Parallelklassen, in jede Klasse gehen über 50 Schüler. Soumya ist ehrgeizig, sie möchte Software-Ingenieurin werden und nimmt die Zuschauer mit in ihre Lieblingsstunden Mathe und Informatik. Aus der Masse der Mitschüler hervorzustechen, das ist ein ganz besonderes Anliegen von Soumya. Deshalb übt sie seit Monaten für den Gesangswettbewerb. In ihrer Landessprache Hindi möchte sie ein Lied über Freundschaft vortragen. Wird sie vor 700 Mitschülern den richtigen Ton treffen?

Teil 3: Dänemark, am 14. Oktober

Wenn Stella in Dänemark in ihr Schulinternat fährt, dann ist sie immer sehr aufgeregt. Denn sie lernt an einer Rollenspielschule. Jede Woche gibt es ein spezielles Thema wie zum Beispiel "Wikinger", "Flower Power" oder "Fantasy" - und alle Lehrer richten den kompletten Unterricht daran aus. Diese Woche steht unter dem Motto "Titanic". Das Klassenzimmer wird zur Schiffskajüte und im Physikunterricht konstruieren Stella und ihre Mitschüler Rettungsboote, denn wie die echte Titanic wird auch in der dänischen "Osterskov Efterskole" das Passagier-Schiff am Ende untergehen. Stellas ganz besondere Aufgabe: Sie soll alle Schüler retten, die es nicht schaffen, ein eigenes Rettungsboot zu bauen. Behält Stella die Nerven und rettet alle?

Teil 4: Bangladesch, am 21. Oktober

Kawser und seine Schwester Tanjila gehen morgens nicht zur Schule, die Schule kommt zu ihnen. Weil in Bangladesch zur Regenzeit oft alles unter Wasser steht, ist ihre Schule auf ein Boot gebaut. Das Klassenzimmer schwimmt von Dorf zu Dorf und holt alle Kinder von zu Hause ab. Das Projekt wird durch Spenden aus der ganzen Welt finanziert, die Familien der Kinder müssen nichts bezahlen. Während die Kinder in den Hütten auf dem Land ohne Strom und fließendes Wasser leben, ist das Schulboot mit Solarstrom ausgestattet. Die Kinder können auf dem Boot Lehrfilme ansehen, am Computer lernen und sogar ins Internet gehen. Für Kawser steht eine ganz besondere Prüfung an: Er macht zum ersten Mal beim Schwimmwettbewerb mit. Schwimmen zu können, ist für die Menschen im oft überschwemmten Bangladesch überlebenswichtig. Der Sieger des Wettbewerbs bekommt einen ganz besonderen Preis: eine Solarlampe für zu Hause. Kann sich Kawser gegen die vielen guten Schwimmer durchsetzen?

Teil 5: Neuseeland, am 28. Oktober

Miro lebt im neuseeländischen Auckland. Vier Tage pro Woche besucht sie eine öffentliche Schule. Aber am fünften Tag lässt sie die Schuluniform im Schrank und zieht bequeme Kleidung und Turnschuhe an. Dann geht es ab in die Waldschule. Im Regenwald lernt Miro, Feuer zu machen, auf Bäume zu klettern und im Matsch zu spielen. Naturwissenschaftliche Begriffe wie "Schwerkraft" oder "Auftrieb" werden hier praktisch vermittelt. Diesmal erwartet Miro eine besondere Aufgabe: Ihre Schülergruppe soll ein Floß bauen, das genug Auftrieb haben muss, um alle Schüler sicher übers Meer zu bringen. Neben kreativen Ideen ist echte Teamarbeit gefragt. Miro muss die Gruppe führen. Kann Miro ihr Team zusammenhalten?

Teil 6: Argentinien, am 4. November

Mía lebt in Paraguay, geht aber in Argentinien zur Schule. Dafür legt sie jeden Tag einen weiten Weg zurück. Viele Mütter aus Paraguay bringen ihre Babys in Argentinien zur Welt, weil sie dann die argentinische Staatsbürgerschaft bekommen und dort zur Schule gehen können. Im Gegensatz zu Paraguay ist der Schulbesuch in Argentinien kostenlos. Außerdem glauben viele Eltern, dass die Schulbildung in Argentinien besser ist. Für ihren Schulweg ist Mia lange unterwegs: erst eine Stunde mit dem Boot rudern und dann noch mindestens eine Stunde laufen. Diesmal hat sie auch noch weiche Knie - denn sie muss vor der ganzen Klasse ein Referat über ihr Heimatland Paraguay halten, einen Tanz aufführen und sogar ein Lied in ihrer Landessprache Guaraní singen. Ob Mía das alles schafft?

Weitere Informationen und Fotos auf www.kika-presse.de.

Pressekontakt:

MDR, Presse und Information, Birgit Friedrich,
Tel.: (0341) 3 00 65 45, E-Mail: presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresse

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