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Ursprung in Weimar: Der Weihnachtsbaum für alle

DER OSTEN, ENTDECKE WO DU LEBST, "Weimar und der erste Weihnachtsbaum für alle", am Dienstag (01.12.15) um 20:45 Uhr. Die Idee zum ersten Weihnachtsbaum hatte der Weimarer Buchhändler Johann Wilhelm Hoffmann. Im Dezember 1815 soll er einen Weihnachtsbaum vor die Tür seines Buchladens gestellt haben. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7880 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/MDR/ Falk Fleischer"
DER OSTEN, ENTDECKE WO DU LEBST, "Weimar und der erste Weihnachtsbaum für alle", am Dienstag (01.12.15) um 20:45 Uhr. Die Idee zum ersten Weihnachtsbaum hatte der Weimarer Buchhändler Johann Wilhelm Hoffmann. Im Dezember 1815 soll er einen Weihnachtsbaum vor die Tür seines Buchladens gestellt haben.... mehr

Leipzig (ots) - Am Dienstag, 1. Dezember, 20.45 Uhr zeigt der Film "Weimar und der erste Weihnachtsbaum für alle" aus der Sendereihe "Der Osten, entdecke wo du lebst" im MDR FERNSEHEN die Geschichte des ersten öffentlich aufgestellten Weihnachtsbaums und die Tradition, die daraus erwachsen ist.

Es ist ein ganz besonderer Tag, wenn in Weimar die große Tanne auf dem Markt feierlich aufgestellt wird. Der Christbaum für alle! Schon 1815 errichtete der Buchhändler Johann Wilhelm Hoffmann am Vorweihnachtsabend vor seinem Laden einen Christbaum, den ersten öffentlichen Weihnachtsbaum für arme Kinder in einer deutschen Stadt. Vor dem Cranachhaus, auf dem Weimarer Marktplatz.

Der aus Weimar stammende Dichter von "O Du Fröhliche" Johannes Daniel Falk, trug den "Weihnachtsbaum" als Zeichen der Nächstenliebe hinaus in die Welt: In die Wohnzimmer, die Kriegslazarette und die Hospize. Er setzte sich zusammen mit seiner "Gesellschaft der Freunde in der Not" dafür ein, Bedürftigen soziale Fürsorge zukommen zu lassen.

Alexander Wessel verteilte im Jahre 1924 auf den Treppen des Landesmuseums Spenden von begüterten Weimarern unter einem leuchtenden Weihnachtsbaum. Dieser Später wurde diese wohltätige Aktion von den Nazis verboten und Pfarrer Wessel kam ins KZ Buchenwald. Noch heute nehmen der Weimarer Innenstadtverein und die Händler alljährlich die Spur des ehemaligen Weimarer Pfarrers wieder auf.

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