MDR Mitteldeutscher Rundfunk

MDR-Rundfunkrat begrüßt Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mit der Deutschen Welle

Leipzig (ots) - Um die programmliche Zusammenarbeit zu verbessern, kann die Deutsche Welle künftig leichter auf Beiträge der ARD-Landesrundfunkanstalten, des ZDF und des Deutschlandradios zugreifen. MDR-Intendantin Karola Wille und der Intendant der Deutschen Welle, Peter Limbourg, informierten den MDR-Rundfunkrat in seiner Sitzung am Montag, 12. Mai 2014, in Leipzig über eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung, die die bereits bestehende Kooperation von ARD, ZDF, Deutschlandradio und Deutscher Welle auf eine neue Stufe stellt. Auf Einladung des MDR-Rundfunkrates sprach Limbourg erstmals vor dem Aufsichtsgremium einer Landesrundfunkanstalt. Der Rundfunkrat begrüßte den Ausbau der Zusammenarbeit. "Kooperationen dieser Art sind für beide Seiten ein Gewinn", sagte die Vorsitzende des Aufsichtsgremiums, Gabriele Schade. Mit seiner Expertise der Berichterstattung aus den osteuropäischen Ländern könne der MDR einen wichtigen Beitrag zum Deutschlandbild der Nachbarn leisten.

Nach der getroffenen Vereinbarung sollen Deutsche Welle und Auslandsstudios der Landesrundfunkanstalten und der ZDF deutlich enger zusammenarbeiten. So können Beiträge der Korrespondenten auch in die fremdsprachige Berichterstattung des deutschen Auslandssenders einfließen. Die Vereinbarung ermöglicht es überdies den öffentlich-rechtlichen Inlandssendern, Produktionen der Deutschen Welle unentgeltlich zu übernehmen. Die Kooperation sei keine Einbahnstraße, unterstrich Limbourg. Die Deutsche Welle habe in ihren Programmangeboten "kleine Juwelen", die den Kooperationspartnern uneingeschränkt zur Verfügung stünden.

Pressekontakt:


Prof. Dr.-Ing. Gabriele Schade, Vorsitzende des MDR-Rundfunkrates
Tel.: (0341) 3 00 62 21, E-Mail: rundfunkrat@mdr.de

Original-Content von: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: MDR Mitteldeutscher Rundfunk

Das könnte Sie auch interessieren: