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"Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" - MDR zeigt Show und Doku zum 40. Jubiläum des Kultfilms

Leipzig (ots) - Das MDR FERNSEHEN würdigt den Märchenfilm am Sonntag, 22. Dezember, 20.15 Uhr, mit der Jubiläumsshow "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel - Die Märchenhochzeit". Produziert wurde am originalen Drehort Schloss Moritzburg bei Dresden mit den beiden Moderatoren Ella Endlich und René Kindermann, heiratswilligen Paaren und prominenten musikalischen Gästen.

Im Anschluss, 22.15 bis 23.15 Uhr, erzählt die Dokumentation "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel - Geheimnisse zum Lieblingsfilm" die besondere Geschichte der tschechisch-deutschen Koproduktion.

Das wohl berühmteste Filmmärchen der Welt ist auch 40 Jahre nach der Erstausstrahlung ein emotionaler Dauerbrenner.

Dort, wo sich der Prinz (Schauspieler Pavel Trávnícek) in Aschenbrödel (Libuse Safránková) verliebte, spielt die Jubiläums-TV-Show des MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNKS. Mittelpunkt ist - wie im Film - ein märchenhafter Ball mit einer richtigen Hochzeit, der in den historischen Räumen und der romantischen Umgebung des Jagdschlosses August' des Starken stattfinden soll.

Für die Vorbereitungen der Märchenhochzeit in Moritzburg ist Ella Endlich verantwortlich. Die gebürtige Weimarer Sängerin wurde u.a. mit "Küss mich, halt mich, lieb mich" bekannt, der deutschen Fassung zur originalen tschechischen Titelmusik von Pavel Svoboda. Von den zahlreichen prominenten Hochzeitsgästen wie David Garrett, Andrea Berg, Karel Gott, die Randfichten, Beatrice Egli, Michael Hirte und Francine Jordi bekommt die Moderatorin nicht nur musikalische sondern auch ganz praktische Unterstützung - beim Gläser polieren, Kartoffel schälen oder Falten der Tischdecken.

Die Außenprüfungen der Brautpaare betreut René Kindermann als Reporter. Aus 40 Bewerbern wurden im Vorfeld zwei heiratswillige Brautpaare ausgewählt, die in der Show gegeneinander antreten. Sie müssen sich beim Schießen mit der Armbrust, beim Reiten oder Klettern den filmischen Herausforderungen stellen. Das Siegerpaar gewinnt die Märchenhochzeit und heiratet in der Show mit Freunden und Familie auf Schloss Moritzburg. Da darf natürlich ein Mann nicht fehlen, der Prinz aus dem Märchenfilm: Pavel Trávnícek kommt nach vielen Jahren wieder an den Drehort zurück und ist bei der Hochzeit dabei.

Ab 22.15 Uhr erfährt man in der Dokumentation "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel - Geheimnisse zum Lieblingsfilm" kuriose Geschichten und neue Hintergründe des Films. Es werden die berühmten Hauptdarsteller Libuse Safránková und Pavel Trávnícek portraitiert. Viele Zeitzeugen lassen den Fernsehzuschauer an den besonderen Momenten der Dreharbeiten vor 40 Jahren teilhaben. Vor allem wird dabei eines der spannensten Geheimnisse gelüftet: Waren Aschenbrödel und ihr Prinz auch im wirklichen Leben ein Paar? Außerdem geht es in der Dokumentation um die Film-Musik, die bezaubernden Kostüme, um die Drehorte und um die wunderschönen Tiere von Aschenbrödel. Aufbauend auf diesen Geschichten wandelt der Zuschauer durch die neue Ausstellung zum Filmmythos im Schloss Moritzburg.

"Drei Haselnüsse für Aschenbrödel", einer der bekanntesten Märchenfilme aus der Kooperation CSSR/DDR, entstand 1973 unter der Regie von Václav Vorlícek. Gedreht wurde in den Babelsberger Studios der DEFA, rund um Schloss Moritzburg bei Dresden, in den Filmstudios Barrandov in Prag und an verschiedenen Orten in der Tschechoslowakei, beispielsweise im Wasserschloss Svihov (Schwihau) und im Böhmerwald.

Die Filmmusik stammt vom tschechischen Komponisten Pavel Svoboda, der für Karel Gott in einer jahrzehntelangen erfolgreichen Zusammenarbeit über 90 Titel schrieb. Dazu gehören auch die Lieder für "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel", gesungen in der tschechischen Originalfassung von Karel Gott. In der deutschen Fassung des Kultfilms erklingen diese Melodien instrumental.

"Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" ist einer der außergewöhnlichsten Märchenfilme der Fernsehgeschichte und wird seit über dreißig Jahren, stets zwischen Weihnachten und Neujahr, von vielen europäischen TV-Stationen ausgestrahlt. In Deutschland wurde der Film am 26. Dezember 1975 zum ersten Mal im Fernsehen gezeigt und findet seitdem mehrmals pro Jahr einen festen Sendeplatz.

Fotos zur Show und Doku: www.ard-foto.de

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