GSW Immobilien AG

GSW Immobilien AG plant Börsengang im zweiten Quartal 2011

Berlin (ots) -

- Führendes privates Wohnimmobilienunternehmen in Berlin bereitet    
Handelsaufnahme im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse    
und an der Berliner Börse im zweiten Quartal 2011 vor 
- Emissionserlös aus Kapitalerhöhung zur Finanzierung des künftigen  
Wachstums vorgesehen 
- Positiver Geschäftsverlauf 2010 bestätigt erfolgreiches    
Geschäftsmodell 

Die GSW Immobilien AG ("GSW"), ein führendes privates Wohnimmobilienunternehmen in Berlin, beabsichtigt, seine Aktien im zweiten Quartal 2011 am Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse und an der Berliner Börse notieren zu lassen. Als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners werden die Deutsche Bank und Goldman Sachs International fungieren. Die Berenberg Bank, Commerzbank, HSBC Trinkaus, Kempen & Co. und UniCredit wurden als Co-Lead Manager mandatiert. Die GSW beabsichtigt, den Emissionserlös aus der geplanten Kapitalerhöhung für die Finanzierung des geplanten Wachstums durch den Erwerb von Wohneinheiten in Berlin zu verwenden. Das Unternehmen beabsichtigt ferner, EUR 40,1 Mio. der Nettoerlöse für die Rückzahlung der restlichen Steuerverbindlichkeiten zu verwenden, die sich aus dem früheren Status als steuerbefreites Wohnbauunternehmen ergeben. Die übrigen Nettoerlöse aus dem Verkauf der neuen Aktien sollen darüber hinaus allgemeinen Unternehmenszwecken zugeführt werden. Das Unternehmen strebt dauerhaft eine Loan-to-Value-Ratio (LTV) von unter 65 Prozent an.

Klare Fokussierung auf einen attraktiven Wohnimmobilienmarkt in Deutschland

Die GSW ist gemessen am eigenen Wohnungsbestand und der Zahl der verwalteten Wohnungen eine der größten privatwirtschaftlichen Wohnimmobiliengesellschaften in Berlin. Das Unternehmen besitzt ein Portfolio von rund 48.800 Wohneinheiten und verwaltet darüber hinaus rund 15.800 Wohn- und Gewerbeeinheiten für Dritte. Mit ihrem klaren Fokus auf Berlin operiert die GSW in einem der größten und attraktivsten Wohnimmobilienmärkte Deutschlands. Seit mehreren Jahren zeichnet sich der Berliner Wohnimmobilienmarkt durch eine wachsende Bevölkerung, fallende Leerstandsquoten, steigende Mieten und eine im Vergleich mit anderen deutschen Städten jüngere Bevölkerung aus. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung schätzt, dass in den kommenden fünf Jahren angesichts der erwarteten Bevölkerungszunahme und der erwarteten Verringerung der durchschnittlichen Haushaltsgröße die Nachfrage nach Wohnungen in Berlin um 6.000 Einheiten pro Jahr steigen wird. Das Geschäftsmodell der GSW ist darauf ausgerichtet, von diesen demografischen Trends und gesamtwirtschaftlichen Faktoren langfristig zu profitieren.

Erfolgreiches und effizientes Geschäftsmodell

Da sich die GSW auf einen einzigen bedeutenden Wohnimmobilienmarkt in Deutschland konzentriert, kann das Unternehmen seine Betriebsabläufe effizient gestalten und Skaleneffekte realisieren. Seit der Privatisierung im Jahr 2004 hat die GSW ihre Kostenstruktur angepasst und ihre Effizienz durch Restrukturierungs- und operative Optimierungsmaßnahmen deutlich erhöht. Zudem fokussiert sich die GSW gezielt auf die Wünsche der Mieter, um deren Zufriedenheit weiter zu steigern. Durch eine kontinuierlich erhöhte Kundennähe sowie innovative, preisgekrönte Marketing- und Werbekampagnen ist es dem Unternehmen gelungen, den Leerstand sowie die Mieterwechselkosten zu reduzieren. Dies unterstützt die Wachstumsraten der Mieteinnahmen. Zwischen 2006 und 2010 stieg die Netto-Kaltmiete pro Quadratmeter im Portfolio der GSW flächenbereinigt durchschnittlich um 2,9 Prozent pro Jahr. Gleichzeitig konnte das Unternehmen den Wohnungsleerstand um insgesamt 43 Prozent auf 3,6 Prozent verringern. Das effiziente Geschäftsmodell der GSW hat sich auch in konjunkturellen Schwächephasen und Rezessionen als widerstandsfähig erwiesen. Trotz der Schwankungen im deutschen Wirtschaftswachstum haben sich die nominalen Mietpreise des Unternehmens seit 1998 kontinuierlich erhöht.

Optimierte Renditen durch aktives Portfoliomanagement

Die GSW betreibt ein aktives Portfoliomanagement, um ihre Erträge zu erhöhen. Dazu zählen ausgewählte Zukäufe und Verkäufe von Wohneinheiten oder Grundstücken sowie angemessene, wertsteigernde Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Die GSW hat in dem Bestreben, die Mieterzufriedenheit und weitere Mietsteigerungen sicherzustellen, stetig in angemessenem Umfang in ihren Bestand investiert. Die GSW verfügt über eine effiziente operative Plattform, die es ermöglicht, neue Wohneinheiten bei einer lediglich marginalen Steigerung der Verwaltungskosten in ihr Portfolio zu integrieren.

Attraktive Wachstumschancen bei nachhaltiger Finanzierungsstruktur

Aufgrund ihrer starken Marktposition, der effizienten Verwaltungsstrukturen und der ausgewiesenen Marktexpertise des Managements ist die GSW hervorragend positioniert, um von den attraktiven Markttrends im Berliner Wohnimmobilienmarkt zu profitieren. Das Unternehmen plant, seine führende Marktposition durch Zukäufe weiter auszubauen. Mit der im Februar 2011 abgeschlossenen Refinanzierung eines CMBS-Kredits (Commercial Mortgage Backed Securities) durch bilaterale Kreditverträge mit einem Volumen von rund EUR 875 Mio. sowie durch Barmittel ist die GSW langfristig zu attraktiven Konditionen finanziert. Die konservative und solide Finanzierungsstruktur eröffnet der GSW Spielräume für angestrebte Akquisitionen. Diese Kapitalstruktur ermöglicht es dem Unternehmen, attraktive und kontinuierliche Dividendenausschüttungen in Höhe von rund 65 Prozent der Funds From Operations mit nachhaltigem Wachstum zu verbinden.

Erfolgreicher Geschäftsverlauf in 2010

Im Geschäftsjahr 2010 knüpfte die GSW an die positive Entwicklung der Vorjahre an und steigerte das konsolidierte Ergebnis aus Vermietung und Verpachtung um 4,7 Prozent auf EUR 139,9 Mio. (2009: EUR 133,6 Mio.). Das bereinigte EBITDA erhöhte sich um 4,0 Prozent auf EUR 117,3 Mio. (2009: EUR 112,8 Mio.). Der Funds From Operations (ausgenommen dem Ergebnis der Veräußerung von Immobilien) stieg um 43,4 Prozent auf E79,0 Mio. (2009: EUR 54,9 Mio.). Der Net Asset Value (NAV) der GSW erhöhte sich um 5,3 Prozent auf EUR 991,4 Mio. (2009: EUR 941,4 Mio.).

Über die GSW

Die GSW Immobilien AG ist mit einem Portfolio von rund 48.800 Wohneinheiten und einer gesamten Wohnfläche von 3,0 Mio. Quadratmetern ein führendes privates Wohnimmobilienunternehmen in Berlin. Zusätzlich verwaltet eine Tochtergesellschaft der GSW rund 15.800 Wohneinheiten für Dritte. Die Unternehmensstrategie der GSW ist auf die langfristige Verwaltung von Mietwohnungen ausgerichtet, wobei ein systematischer Ansatz verfolgt wird, der darauf zielt, sowohl die Zufriedenheit der Kunden als auch die Betriebseffizienz zu steigern. Im Jahr 2004 erwarben Tochtergesellschaften von Cerberus Capital Management, L.P. und Whitehall Funds die im Jahr 1924 gegründete GSW vom Land Berlin. Im Jahresdurchschnitt 2010 beschäftigte die GSW rund 597 Mitarbeiter. Zum 31. Dezember 2010 wurde das Immobilienportfolio der Gesellschaft mit rund EUR 2,6 Mrd. bewertet.

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