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KREBSFORSCHUNG: Neuer Ansatz gegen Tumorwachstum

    Hamburg (ots) - Wissenschafts-Meldung zur Mai-Ausgabe von GEO:

    Mit einem neuen Therapieweg wollen US-Forscher Krebszellen in den Selbstmord treiben. Das berichtet das Magazin GEO in seiner Mai-Ausgabe. Im Gegensatz zu normalen Körperzellen, die sich irgendwann nicht mehr teilen können und absterben, sind Krebszellen in der Lage, sich unbegrenzt zu vermehren. Verantwortlich dafür ist das Enzym Telomerase. Es bewirkt, dass die Schutzkappen an den Enden der Krebszell-Chromosomen, die so genannten Telomere, nicht wie bei normalen Zellen mit jeder Zellteilung kürzer werden, sondern sich durch Anlagerung neuer DNS-Sequenzen immer wieder verlängern können. Würde man also die Funktion des Enzyms Telomerase gezielt in den Krebszellen ausschalten, ließe sich das Tumorwachstum stoppen. Ein erster Schritt in diese Richtung ist nun gelungen: Elizabeth Black-burn und ihr Team von der University of California in San Francisco konnten die Telomerase derart verändern, dass sie statt der richtigen fortan mutierte DNS-Sequenzen an die Telomere der Chromosomen lagerte. Daraufhin begingen die kranken Zellen Selbstmord - der Tumor starb ab.

    Das aktuelle GEO ist ab sofort im Zeitschriftenhandel erhältlich und kostet 6,- Euro.

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