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Medizin: Mit Augenzellen gegen Parkinson

    Hamburg (ots) - Wissenschafts-Meldungen zur November-Ausgabe von GEO:

    Die Implantation von Netzhautzellen im Gehirn von Parkinson- Patienten kann die Symptome der Krankheit bessern und deren Fortschreiten möglicherweise stoppen. Wie das Magazin GEO in seiner November-Ausgabe berichtet, haben Forscher der Firma Titan Pharmaceuticals in San Francisco und der Berliner Schering AG bei der vor vier Jahren begonnenen klinischen Erprobung dieser neuen Therapiemethode deutliche Erfolge erzielt. Die so genannten Pigmentepithelzellen des Auges produzieren unter anderem L-Dopa, den Vorläufer des Dopamin - also jenen Botenstoff, dessen Mangel die bekannten Begleiterscheinungen der Parkinsonkrankheit wie Zittern und Muskelsteifigkeit verursacht. Durch die Verpflanzung von Netzhautzellen in die Substantia nigra des Hirns kann dieses Defizit offenbar weitgehend ausgeglichen werden. Mit der Marktreife des Verfahrens wird frühestens 2010 gerechnet.

    Das aktuelle GEO ist ab heute im Zeitschriftenhandel erhältlich und kostet 5,80 Euro.

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