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War Jack the Ripper ein Flensburger?

    Hamburg (ots) - GEO Special „London“ mit den aktuellsten Theorien zu einer der mysteriösesten Mordserien der Geschichte

    Im Herbst 1888 sorgten grausam entstellte Frauenleichen für Entsetzen unter Londons Bürgern. Der Täter wurde nie gefasst und ging als „Jack the Ripper“ in die Kriminalgeschichte ein. Mehr als 100 Jahre nach den Taten beschäftigen die Morde nun mehr Kriminologen und Hobby-Historiker als je zuvor. Handelte es sich beim berüchtigten Serienmörder möglicherweise sogar um einen deutschen Seemann aus Flensburg? In seiner aktuellen London-Ausgabe berichtet GEO Special über die These des englischen Autoren Trevor Marriott, der mit „The 21st Century Investigation“ das aktuellste Buch über die Verbrechen verfasst hat.

    Mit professionellem Blick hat sich der Autor, der lange als Polizist in der Mordkommission gearbeitet hat, dem Thema genähert. Die Polizei habe seinerzeit Scheuklappen getragen, behauptet Marriott, räumt allerdings ein, dass sie aus heutiger Sicht mit jämmerlichen Mitteln gearbeitet habe: weder Fingerabdrücke noch Blutanalysen waren damals bekannt. Nicht einmal menschliches und tierisches Blut konnte man unterscheiden. Bei seinen Recherchen konzentrierte sich Marriott phasenweise auf deutsche Handelsschiffe und stieß bei der Lektüre alter Zeitungsartikel auf einen ungeklärten Prostituiertenmord in Flensburg. Das Verbrechen war im Oktober 1889 geschehen und zeigte angeblich die Handschrift Jack the Rippers.

    Bis heute gibt es zahlreiche Theorien zur Mordserie im Londoner Stadtteil Whitechapel. Lange Zeit wurde vermutet, der berüchtigtste Serienkiller der Geschichte sei ein Liverpooler Baumwollhändler gewesen, manche vermuteten in ihm gar ein Mitglied des Königshauses.

    Über den aktuellsten Stand der Untersuchungen, über Hobby-Detektive und kauzige Historiker berichtet das GEO Special London. Ab 5. Oktober 2005 für 7,80 Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich.

    Unter www.geo.de/presse-download finden Sie das aktuelle Heftcover zum Download.

    Belegexemplare erbeten.

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