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GENETIK: Katzen schmecken nichts Süßes

    Hamburg (ots) - Wissenschafts-Meldungen zur Oktober-Ausgabe von GEO:

    Es ist endgültig bewiesen: Die sprichwörtlichen „Naschkatzen“ gibt es nicht. Der Grund: Den Haustigern fehlen die Geschmacksrezeptoren für Zucker. Bereits in den 1970er Jahren, so berichtet das Magazin GEO in seiner Oktober-Ausgabe, dokumentierten Forscher, dass Katzen weniger an zuckrigen Extras interessiert sind als etwa Hunde. Erklären konnten sie dies allerdings nicht. Daher nahmen US- Wissenschaftler sich jetzt die beiden an der Süß-Wahrnehmung beteiligten Gene genauer vor. Ergebnis: Einem Gen fehlen 247 Basenpaare – es ist also defekt. Das für das Zuckerschmecken erforderliche Protein kann deshalb gar nicht gebildet werden. Dass Katzen gleichwohl manchmal Schokolade essen, ist für die Forscher kein Widerspruch: Sie erkennen darin eine Vorliebe für Fett und Kakao. Zum anderen sei es eben auch Hauskatzen mal langweilig – eine Situation, in der sich auch Menschen mitunter, mit oder ohne Appetit, dem Süßem zuwenden.

    Das aktuelle GEO ist ab dem 19. September im Zeitschriftenhandel erhältlich und kostet 5,80 Euro.

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