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17.05.2019 – 09:00

Gruner+Jahr, GEO

Arktischer Klimawandel: So drastisch ist das Abschmelzen des Nordpols

Arktischer Klimawandel: So drastisch ist das Abschmelzen des Nordpols
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Hamburg (ots)

Nirgendwo steigen die Temperaturen derzeit so schnell wie am Nordpol. Die Arktis taut auf, zum ersten Mal in Jahrmillionen, das Nordmeer wird eisfrei, ein neuer Ozean öffnet sich. Was sind die Folgen für die Natur und den Menschen? Die Titelgeschichte "Der neue Ozean" der aktuellen GEO-Ausgabe zeigt auf über 36 Seiten Hintergründe und aktuelle Forschungsergebnisse zu den klimatischen Umbrüchen am Nordpol. Das Titelbild verdeutlicht in einer Grafik das drastische Ausmaß in einer nicht mehr fernen Zukunft: 2050 wird fast der gesamte Arktische Ozean eisfrei sein, vielleicht schon deutlich früher. Eine ganze Weltregion taut auf - viel rasanter, als Forscher es bisher erwartet haben:

   - Die Luft in der Arktis erwärmt sich mehr als doppelt so schnell 
     wie irgendwo sonst auf dem Planeten.
   - Das sommerliche Meereis hat gegenüber 1979 ca. 80% seines 
     Volumens verloren.
   - Seit Beginn der Beobachtung (September 1979) hat sich die 
     Meereisbedeckung beinahe halbiert.
   - Spätestens ab 2050 wird der Arktische Ozean wohl größtenteils 
     eisfrei sein, selbst am Nordpol. 

GEO-Reporter haben in Europa, Asien und Amerika recherchiert, welche Konsequenzen das Abschmelzen der nordpolaren Eiskappe für die Natur und den Menschen haben wird und welche ökologischen Folgen, wirtschaftlichen Chancen und politischen Fragestellungen sich aus dem arktischen Klimawandel ergeben. Im hohen Norden lagern kostbare Bodenschätze und Ressourcen. Mit dem Abschmelzen des Eises öffnen sich wichtige Verkehrswege auf dem neuen Ozean. Der Temperaturunterschied zwischen Nordpol und Äquator verändert sich, dadurch nehmen extreme Wettersituationen zu. Über drei Monate lang haben die Fotografen Yuri Kozyrev und Kadir van Lohuizen für das Projekt "Arctic: New Frontier" die Ufer des Arktischen Ozeans bereist und die klimatischen Veränderungen dokumentiert. GEO bietet eine bisher einzigartig umfassende Betrachtung und Einordnung der Umbrüche und zeigt auf, in welchem Tempo und Ausmaß der Klimawandel voraussichtlich verlaufen wird - wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Das Fotoprojekt wurde gefördert durch die Fondation Carmignac.

Ausgewählte Bilder aus der Strecke stehen für die Berichterstattung honorarfrei unter https://bit.ly/2JBE2BU (pw: ozean) zur Verfügung.

Pressekontakt:

PR/Kommunikation GEO
Marina Hoffmann
Telefon +49 (0) 40 / 37 03 - 3879
E-Mail hoffmann.marina@guj.de
Online www.geo.de

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