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Gesellschaft: Deutschland remixed

Hamburg (ots) - Typisch deutsch? Das war einmal. In der September-Ausgabe zeigt GEO die neuen Gesichter Deutschlands - von Menschen nämlich, die viele Ethnien in sich vereinen. Zahlen belegen: Sie sind die Zukunft unserer Gesellschaft.

Eltern sind deutsch-gambisch, persisch-britisch oder deutsch-ghanaisch-italienisch: Familien in Deutschland werden immer multikultureller, berichtet die Zeitschrift GEO in seiner aktuellen Titelgeschichte "Deutschland remixed". 2,83 Millionen Kinder wachsen derzeit in "binationalen Lebensgemeinschaften" auf, also mit Müttern und Vätern, die unterschiedliche Staatsangehörigkeiten haben oder vor ihrer Einbürgerung hatten. Das sind 15,2 Prozent aller unverheirateten Kinder, die bei ihren Eltern leben. Für GEO hat das Statistische Bundesamt erstmals anhand des Mikrozensus 2013 ermittelt, wie international die Wurzeln von Kindern in Deutschland heute sind. Bei 979.000 Kindern (5,3 Prozent) stammen die Eltern sogar von verschiedenen Kontinenten - im Vergleich zur ersten Erhebung 2005 eine Steigerung von 62 Prozent. Meist ist ein Elternteil deutsch, während der andere einen Migrationshintergrund hat. Doch bei 543.000 Kindern haben sowohl Mutter als auch Vater eine jeweils andere, nicht-deutsche Nationalität. Im Zeitalter der Migration mischen sich Ethnien und Nationalitäten in historisch unvergleichlichem Ausmaß und Tempo, heißt es in der GEO-Titelgeschichte.

Dabei verändert sich auch das Antlitz der nachfolgenden Generationen: In vielen Gesichtern verschmelzen Merkmale, die einst als "typisch" für bestimmte Regionen galten. Die "neuen" Züge lassen sich nicht mehr nach alter Gewohnheit einordnen - und spiegeln so das Ende vermeintlich homogener Gesellschaften wider. Den visuellen Nachweis führt der New Yorker Fotograf Martin Schoeller, der für GEO Menschen in Berlin und Hamburg fotografiert hat, deren Stammbäume mehrere Länder und Kulturen in sich vereinen. Ihre Gesichter verkörpern eine neue "Ära der Uneindeutigkeit" - und sind "typisch deutsch" in einem neuen Sinn: typisch für eine zunehmend "superdiverse" Gesellschaft im 21. Jahrhundert.

Die aktuelle Ausgabe von GEO ist ab sofort im Handel erhältlich, hat 172 Seiten und kostet 7 Euro.

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Maike Pelikan
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