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19.10.2007 – 11:00

Gruner+Jahr, GEO

PSYCHOLOGIE in GEO: Das Fernsehen ist schuld am »Zappelphilipp»-Syndrom

Hamburg (ots)

Erstmals hat eine große Untersuchung empirisch
bestätigt, dass Aufmerksamkeitsdefizite bei Kindern wachsen, wenn sie
mehr als zwei Stunden täglich vor dem Fernsehgerät verbringen. Das 
berichtet das Magazin GEO in seiner November-Ausgabe. Grundlage der 
Studie des neuseeländischen Teams um Robert Hancox von der 
Universität Otago ist eine Langzeiterhebung an 1037 Kindern - etwa 
zur Hälfte Mädchen und Jungen, geboren zwischen April 1972 und März 
1973. Bei ihnen wurde jeweils im Alter von fünf, sieben, neun und elf
Jahren die Höhe ihres täglichen Fernsehkonsums ermittelt. Als die 
Versuchspersonen 13 und noch einmal als die Betroffenen 15 Jahre alt 
waren, erkundeten die Forscher, ob sie unter Aufmerksamkeitsstörungen
litten. Dies war umso häufiger der Fall, je länger die Kinder als 
Fünf- bis Elfjährige ferngesehen hatten. Das Ergebnis ist unabhängig 
von bereits bestehenden Aufmerksamkeitsdefiziten in der frühen 
Kindheit oder dem sozialen Hintergrund der Familie. Damit wird das 
Argument entkräftet, der Grund für die Korrelation sei nicht der 
Fernsehkonsum selbst, sondern die Tatsache, dass ohnehin 
verhaltensauffällige Kinder oft mittels TV "ruhiggestellt" würden.
Die aktuelle GEO-Ausgabe umfasst 174 Seiten, kostet 6,- Euro und 
erscheint am 19. Oktober 2007.
Unter www.geo.de/presse-download finden Sie das aktuelle Heftcover
zum Download.

Pressekontakt:

Maike Pelikan
GEO Marktkommunikation
20444 Hamburg
Tel.: 040/3703-2157, Fax: 040/3703-5683
E-Mail: pelikan.maike@geo.de
GEO im Internet: www.GEO.de

Original-Content von: Gruner+Jahr, GEO, übermittelt durch news aktuell

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