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MEDIZINTECHNIK: Schleudertrauma simulieren zwecklos

    Hamburg (ots) - Mit Hilfe eines Test-Ausflugs in virtuelle Welten sollen Schleudertraumata fortan sicher diagnostiziert werden. Möglich macht dies "Taurus", ein gemeinsames Projekt der TU Darmstadt, des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung und der Uniklinik Ulm. Kernstück von Taurus, so berichtet das Magazin GEO in seiner Juli-Ausgabe, ist ein Virtual-Reality-Datenhelm mit Brille. Durch diese sieht der potenzielle Patient ein künstliches Weltall - und erhält die Aufgabe, eine Planetenbahn mit den Augen zu verfolgen. Da er durch die Datenbrille den Bezug zur realen Welt verliert, vermag er seine Kopfbewegungen nicht mehr bewusst zu steuern und zu kontrollieren. Wer ein Schleudertrauma nur simuliert, fliegt bei diesem Test schnell auf. Denn der Arzt kann mithilfe von Elektroden am Hals der Testperson genau messen, ob die Muskeln bei der Übung verkrampfen - ein sicheres Indiz dafür, dass ein Trauma vorliegt. Ist dies der Fall, lässt sich die Halswirbelsäulenzerrung mit dem neuen Gerät auch gleich therapieren.

    Die aktuelle GEO-Ausgabe umfasst 196 Seiten, kostet 6,- Euro und ist ab sofort im Handel erhältlich.

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