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So kommt der Oldtimer gut durch den Winter
ADAC hat die wichtigsten Pflegetipps für Klassiker zusammengestellt

München (ots)

Sind die letzten Spätsommertage vorbei, sollten Oldtimer-Besitzer ihre Klassiker nun für die Winterpause vorbereiten. Der ADAC hat die wichtigsten Pflegetipps zusammengestellt, damit der Oldtimer oder das klassische Motorrad den Winter schadlos überstehen:

- Der richtige Lagerort: Optimal ist ein klimatisierter und gut 
durchlüfteter Raum, in dem eine konstante Temperatur und eine 
gemäßigte Luftfeuchte (relative Luftfeuchte von rund 40 Prozent,
messbar mittels Hygrometer) herrschen - so wird eine 
Kondenswasserbildung weitgehend vermieden.
- Gegen das Einstauben hilft ein atmungsaktives Baumwolltuch (z. B. 
Paletots aus dem Oldtimer-Fachhandel). Keine Kunstfaser-Stoffe oder 
gar Plastikfolien verwenden. Für Motorräder gibt es speziell 
beschichtete Planen (VCI-Korrosionsschutz).
- Am besten Auto aufbocken, das entlastet Reifen und Radaufhängung. 
Zumindest aber den Reifendruck auf maximal drei Bar erhöhen. Motorrad
so aufbocken, dass beide Reifen Abstand zum Boden haben.
- Feststellbremse nicht anziehen, die Beläge könnten festkleben bzw. 
festrosten. Fenster zur Durchlüftung etwas öffnen.
- Batterie: Sie nimmt Schaden, wenn sie nicht nachgeladen wird. 
Abhilfe schafft ein spezielles Erhaltungs-Ladegerät oder regelmäßig -
etwa alle zwei Monate - einige Stunden ans Standard-Ladegerät hängen.
- Kraftstoffsystem: Tank auffüllen, um Rostbildung im Inneren zu 
verhindern. Bei längeren Standzeiten (über ein Jahr) kann das 
trockenlegen des gesamten Kraftstoffsystems ratsam sein.
- Motor: Gebrauchtes Motoröl enthält korrosionsfördernde 
Bestandteile, also regelmäßig wechseln. Die Zugabe eines Öl-Additivs 
wird vom ADAC nicht empfohlen. Besser ist es, ein hochqualitatives 
Motorenöl zu verwenden.
- Kühlsystem: Frostschutz prüfen, wenn nötig mit geeignetem 
Kühlmittel ergänzen.
- Karosserie innen: Neben der Reinigung mit Schwamm und Staubsauger 
sollten alle losen Bodenbeläge, auch aus dem Kofferraum, 
herausgenommen werden. Sind feuchte oder modrige Stellen vorhanden, 
Ursache finden und beheben  (Gummiprofile des Verdecks, 
Scheibenrahmen, Schiebedach-Entwässerung etc.), sonst könnte Schimmel
entstehen.
- Lack: Nach gründlicher Wäsche (ältere Cabrio-Modelle dürfen häufig 
nicht in die Waschanlage) die Lackoberfläche gründlich kontrollieren:
Reste von Vogelkot, Insekten und Absonderungen von Baumharzen sind 
teilweise schwer erkennbar, sie können sich aber bei längerer 
Einwirkzeit bis auf das Blech durchfressen. Bei dieser Gelegenheit 
auch eventuelle Steinschlagschäden ausbessern.
- Unterboden: Schutzschicht auf Verletzungen oder Ablösungen bzw. 
Unterrostungen kontrollieren. Gegebenenfalls schadhafte Stellen 
entrosten, grundieren und Unterbodenschutz ausbessern.
- Cabrioverdeck auf Rissbildung und aufgeplatzte Nähte prüfen. 
Gummiprofile mit geeigneten Produkten behandeln. Verdeck im 
Winterquartier schließen.
- Hauptuntersuchung (HU): Fällt die HU in die Ruhezeit, ist sie 
nach Wiederinbetriebnahme umgehend nachzuholen, sonst droht ein 
Bußgeld. Am besten rechtzeitig Prüftermin vereinbaren. 
Insbesondere bei Fahrzeugen mit vorübergehender Stilllegung ist 
es ratsam, diese Prüfungen noch vor dem Einmotten zu erledigen.

Diese Presseinformation, ein Foto und ein Video finden Sie online unter presse.adac.de. Folgen Sie uns auch auf twitter.com/adac.

Pressekontakt:

ADAC Öffentlichkeitsarbeit
Externe Kommunikation
Dr. Bettina Hierath
Tel.: +49(0)89/7676-2466
E-Mail: bettina.hierath@adac.de

Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell

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