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Rollsplitt kann Straßen zu Rutschbahnen machen
ADAC: Besondere Vorsicht in Kurven und vor Kreuzungen

    München (ots) - Auch bei trockenem Wetter können Straßen jetzt zu
Rutschbahnen werden. Der Grund: Während der starken Schneefälle im
Dezember und Januar wurde in den Gemeinden besonders fleißig Splitt
gestreut. Dieser Rollsplitt kommt nun überall zum Vorschein, am
häufigsten auf Neben- und Wohnstraßen, wo fast durchwegs auf Salz
verzichtet wurde.
    
    Der ADAC macht Auto-, vor allem aber Motorradfahrer darauf
aufmerksam, dass das auf der Straße nur schwer zu erkennende Streugut
insbesondere in Kurven und vor Kreuzungen gefährlich werden kann. Bei
hoher Geschwindigkeit kann das Fahrzeug instabil werden und
ausbrechen, der Bremsweg sich bei plötzlichen Bremsmanövern
gefährlich vergrößern. Wenn die Autoreifen bei einem rasanten Start
auf Rollsplitt durchdrehen oder sich bei hohem Tempo im Reifen
steckende Steinchen  lösen, werden diese spitzen Gegenstände nicht
selten zum Geschoss. Die Folgen können dann nicht nur Schäden am Lack
sein, sondern auch Absplitterungen an der Windschutzscheibe.
    
    Der ADAC fordert die Städte und Gemeinden auf, jetzt ihre
Kehrmaschinen mobil zu machen und den Rollsplitt schnellstmöglich von
den Fahrbahnen zu entfernen und zu deponieren. Der Automobil-Club
plädiert dafür, den  "gebrauchten" Splitt - je nach
Verschmutzungsgrad - wieder zu verwenden, beispielsweise im
Straßenbau.  
    
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