ADAC

Langzeittest Partikelfilter
Wirksame Waffe gegen Dieselruß
ADAC fordert steuerliche Anreize für Autofahrer

    München (ots) - Die Partikelfilter-Technologie, wie sie im Peugeot
607 eingesetzt wird, ist derzeit die beste technische Lösung um
Dieselruß zu vermeiden. Und zwar nicht nur beim Neufahrzeug, sondern
auch im harten Dauerbetrieb. Dies hat jetzt ein Langzeittest über 80
000 Kilometer bewiesen, den der ADAC zusammen mit dem Umweltbundesamt
durchgeführt hat. Dabei wurden alle 20 000 Kilometer
Kontrollmessungen durchgeführt, mit dem Ergebnis: Die
Partikelemission blieb ständig auf gleichem Niveau, das Filtersystem
hat sich während der gesamten Laufzeit kaum verschlechtert.
    
    Wie umweltfreundlich der Partikelfilter ist, zeigen die
Messergebnisse. Der HDi-Motor stößt mit gemittelten 0,001 g/km
praktisch keine Partikel mehr aus. Er liegt damit schon heute weit
unter dem in Europa ab dem Jahr 2005 geltenden Grenzwert von 0,025
g/km. Auch die Anzahl der ultrafeinen Partikel ist kaum noch meßbar.
Im Durchschnitt bläst der Peugeot 10 000-mal weniger Rußpartikel in
die Umwelt als ein moderner Common-Rail-Diesel ohne Partikelfilter.
    
    Für den Autofahrer ist der Einsatz eines Partikelfilters mit
keinerlei Einschränkungen verbunden. Der Filter regeneriert sich etwa
alle 500 Kilometer von selbst, wenn die Rußpartikel völlig unmerklich
verbrannt werden. Dem Besitzer eines Peugeot 607 entstehen auch keine
zusätzlichen Inspektionskosten: Nach 80 000 Kilometern wird der
Filter gewaschen und ist anschließend wieder einsetzbar.
    
    Ob künftig jedes neue Diesel-Fahrzeug mit einem Partikelfilter
ausgestattet sein wird, oder ob andere geeignete Techniken zum
gleichen Ergebnis führen können, ist letztlich egal. Keinesfalls darf
der technische Fortschritt auf eine Marke, oder nur auf wenige
Modelle beschränkt bleiben. Der ADAC fordert deshalb die
Automobilindustrie auf, ihre Dieselflotte schnellstmöglich so
weiterzuentwickeln, dass die Partikelemission beim Diesel-Pkw bald
kein Thema mehr ist. Damit möglichst viele Autofahrer möglichst
schnell auf eine saubere Dieseltechnologie umsteigen, ist auch der
Gesetzgeber gefordert. Bereits in den 80-er Jahren hat sich beim
Katalysator gezeigt, dass die Autofahrer um so eher bereit sind, beim
Kauf eines Neufahrzeuges auf umweltfreundliche Lösungen zu setzen,
wenn dies entsprechend honoriert wird. Der ADAC fordert deshalb,
Fahrzeuge mit Partikelfilter oder mit anderen Technologien, die den
Dieselruß ausschalten, zeitlich begrenzt steuerlich zu fördern, etwa
nach dem Vorbild der Drei-Liter-Autos.
    
    Zu diesem Text bietet der ADAC auf seiner Internetseite für
Journalisten www.presse.adac.de mehrere Fotos an
    
    
    
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