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Höhere Gebühren für Autofahrer
Lieber mit weniger Bürokratie Kosten senken

    München (ots) - Mit teilweise drastischen Gebührenanhebungen um bis zu 50 Prozent will das Bundesverkehrsministerium angebliche Unterdeckungen bei den Verwaltungsgebühren im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr zu Leibe rücken. Der ADAC vermißt bei diesem Vorhaben das nötige Fingerspitzengefühl, das angesichts täglich steigender Kostenbelastungen für die Autofahrer in der jetzigen Situation angebracht wäre.

    Statt Gebührensätze zu erhöhen, sollten sich Gesetzgeber und Behörden lieber Gedanken machen, wie entsprechende Verwaltungsvorgänge unbürokratischer und damit für alle Beteiligten kostengünstiger gestaltet werden können. Gebührenanhebungen in der jetzt vorgesehenen Größenordnung lassen auch nicht mehr mit allgemeinen Kostensteigerungen rechtfertigen. Für den ADAC besteht vielmehr der Verdacht, dass die Verwaltungsbehörden im Rahmen der Euro-Umstellung auch auf dem Gebührensektor dem Autofahrer noch einmal tief in die Tasche langen möchten, um so allgemeine Haushaltslöcher zu stopfen.


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