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13.11.2019 – 11:31

RTL Television GmbH

Günther Jauch über seine neue Live-Show am Freitag: "Möglicherweise bin ich weniger schlau als der Rest der Welt"

Köln (ots)

Wie schlau ist Günther Jauch wirklich? Bin ich genauso klug? Oder sogar klüger? Deutschlands großer Live-Test "Bin ich schlauer als Günther Jauch?" am Freitag, 15. November 2019, 20:15 Uhr, gibt die Antwort. Jeder Zuschauer kann sich von zuhause aus direkt mit Günther Jauch, seinen Promi-Powerfrauen Sonja Zietlow, Ilka Bessin und Alice Schwarzer sowie dem Rest der Nation messen. Dabei ist Günther Jauch sowohl Objekt der Betrachtung als auch Moderator und wir schauen erstmals in sein Gehirn! Im Interview spricht Günther Jauch über die neue RTL-Live-Show und teilt die Behauptung von Sokrates "Ich weiß, dass ich nichts weiß." Interview Günther Jauch:

Für Ihre neue Show dürfen die Zuschauer in Ihr Gehirn schauen: Wie geht das? GJ: "Man hat in den letzten Winkel meines Gehirns reingeschaut und beobachtet, wie es reagiert, wenn es unter Druck und Stress gesetzt wird. Wenn es z.B. bestimmte Dinge wissen soll und wie es reagiert, wenn es etwas nicht weiß. Dazu wurde mein Gehirn am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt am Main von Neurowissenschaftlern unter die Lupe genommen, mithilfe modernster MEG-Technologie (Magnetoenzephalographie). Das ist ein Untersuchungsverfahren zur Darstellung der Magnetfelder, die durch die Aktivität des Gehirns entstehen."

Ist es nicht ein komisches Gefühl, dass Millionen Menschen in Ihren Kopf schauen werden? GJ: "Ja, denn vorher hat auch noch nie jemand reingeschaut. Die kleinste Sorge ist, ob da überhaupt was festgestellt werden kann. Also wieviel Hirn ist da überhaupt noch? Oder befindet sich da doch eher ein größerer Hohlraum? Entscheidender ist: Man könnte auf solchen Bildern auch sehen, ob da irgendetwas nicht in Ordnung ist. Aber der Befund war absolut unauffällig."

Was weiß man denn über das Hirn im Allgemeinen? GJ: "Die Menschen, die seit Jahren am Gehirn forschen, geben offen zu, dass es eigentlich erschreckend wenig ist. Dieses komplexe Organ verbraucht übrigens die meiste Energie in unserem Körper. Fazit: Die Forscher wissen, dass sie noch Jahrzehnte vor sich haben, um dieses wunderbaren Organ besser zu verstehen."

Worüber dürfen sich die Zuschauer noch freuen und wie läuft der große Live-Test ab? GJ: "Möglicherweise bin ich weniger schlau als der Rest der Welt. Ich weiß es nicht, obwohl ich den entsprechenden Test schon gemacht habe. Die Ergebnisse sind unter Verschluss und ich weiß auch nicht, wie Tausend repräsentativ ausgewählte Menschen, die den Test ebenfalls schon gemacht haben, abgeschnitten haben. In der Live-Show werde ich dann sehen, wie ich gegen Sonja Zietlow, Ilka Bessin und Alice Schwarzer abschneide und am Ende wird es auch für mich eine sehr interessante Erfahrung sein: Kann ich mehr als der Durchschnittsdeutsche? Gefühlsmäßig bin ich da übrigens eher skeptisch."

Und ganz Deutschland kann sich auch live testen? GJ: "Ja, alle Zuschauer zu Hause können live mitmachen. Das heißt, man kann sich vergleichen, schneide ich z.B. besser ab als Sonja Zietlow oder Alice Schwarzer? Man erfährt, ob man mich weit hinter sich lässt. Jeder kann sich einordnen. Bin ich schwächer oder vielleicht stärker? Das hat es in der Form im Fernsehen noch nie gegeben."

Was brauchen die Zuschauer zu Hause für den Live-Test? GJ: "Es reichen ein Stift und ein Blatt Papier. Ansonsten muss man nur der Sendung aufmerksam folgen. Der Rest ist selbsterklärend. Man gerät bei vielen Fragen allerdings unter einen gewissen Zeitdruck, denn die Bedingungen sind genormt und für alle gleich."

Kann man sich auf den Live-Test vorbereiten? GJ: "Nein, man kann sich nicht vorbereiten. Es sind z.B. Fragen, die die Logik betreffen. Man muss Bilder erkennen und sich orientieren. Aber es sind auch Fragen nach sozialer Intelligenz, nach ganz normalem menschlichen Empfinden. Man muss z.B. eine bestimmte Mimik deuten. Oder einem speziellen Verhalten wiederum ein Gesicht zuordnen. Alles sind sehr interessante Fragen, bei denen niemand Angst haben muss, dass er oder sie Geographiekenntnisse oder chemischen Formeln auswendig gelernt haben muss. Ein solches klassisches Wissen ist bei dem Test nicht gefragt."

Viele Zuschauer halten Sie für einen der schlausten Menschen in Deutschland. Wie schlau finden Sie sich denn selber? GJ: "Das ist natürlich ein großes Missverständnis. Die Leute bewerten die Schlauheit nach der Fähigkeit Fragen zu beantworten, die ich doch nur stelle und noch nicht einmal selber entwickelt habe. Trotzdem interessieren mich die Themen Wissen, Bildung, Schule und was und wie man am besten lernt. Oder was nützliches oder unnützes Wissen ist. Doch daraus zu schließen, dass ich schlauer bin als der Rest der Welt wäre für meine Begriffe ein ziemlich gigantischer Irrtum."

Habe Sie Angst sich zu blamieren? GJ: "Ich habe kein Problem zuzugeben, wenn ich irgendetwas nicht kann. Das ist völlig normal. Wir Menschen können viel mehr Dinge nicht, als dass wir irgendwelche speziellen Fähigkeiten haben. Das ist auch gut so, dafür haben wir eine arbeitsteilige Gesellschaft. Schon Sokrates gab zu: "Ich weiß, dass ich nichts weiß." Es spricht einiges dafür, dass ich am Freitagabend beweise, dass die Mehrheit der Deutschen bei einem solchen Test viel besser abschneidet als ich. Dann wäre wenigstens das Klischee vom "schlauesten Deutschen" vom Tisch."

Radiotöne von Günther Jauch finden Sie hier: http://on.rtl.de/9/Jauch

#Binichschlauer

Pressekontakt:

Frank Rendez
Kommunikation Mediengruppe RTL Deutschland
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