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Heinen: Verbindliche Früherkennungsuntersuchungen bei Kindern

    Berlin (ots) - Anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April erklärt die Vorsitzende der Gruppe der Frauen, Ursula Heinen MdB:

    Der Weltgesundheitstag bietet Anlass, das Problem und mögliche Lösungen bezüglich der Vernachlässigung von Kindern anzusprechen. Immer häufiger berichten die Medien in letzter Zeit über Fälle extremer Kindervernachlässigung und -misshandlung. Derartige Fälle in Zukunft zu vermeiden und das Kindeswohl zu stärken und zu schützen, muss oberstes Ziel sein.

    Vor dem Hintergrund zunehmender häuslicher Gewalt, Vernachlässigung und Fehlentwicklung von Kindern ist es sinnvoll und notwendig, die Früherkennungs-untersuchungen bei Kindern U1 bis U9 in Zukunft verbindlich zu gestalten. Diese sind ein Angebot an Familien mit Kindern, um Fehlentwicklungen psychischer und physischer Art bei Kindern zu entdecken. Nebeneffekt ist dabei, dass aufgrund der Regelmäßigkeit der Untersuchungen häufig auch Anzeichen für Misshandlung, Vernachlässigung und sexuellen Missbrauch erkannt werden können, wodurch die Chance eröffnet wird, in solch einem Fall rechtzeitig einzugreifen.

    Es ist davon auszugehen, dass gerade die Familien, bei denen ein erhöhtes Risiko von Kindervernachlässigung oder Kindermisshandlung besteht, das Angebot der Vorsorgeuntersuchungen bisher nicht wahrnehmen. Die Gruppe der Frauen begrüßt daher die Bundesratsinitiative aus Hamburg, mit der eine höhere Verbindlichkeit der Früherkennungsuntersuchungen hergestellt werden soll.

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