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Noll/Klöckner: Umgang mit Geld bei Jugendlichen weiter schulen

    Berlin (ots) - Zu den Ergebnissen der Studie 'Jugend und Geld 2005' im Auftrag der SCHUFA erklären die Kinderbeauftragte, Michaela Noll MdB, und  die Verbraucherschutzbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Julia Klöckner MdB:

    Die Verschuldungszahlen junger Menschen sind erfreulicherweise rückläufig. Laut Studie des Instituts für Jugendforschung in München lag die Verschuldung im vergangenen Jahr noch bei über 10%. Ein positiver Trend zeichnet sich aber laut Schufa-Studie ab: Der überwiegende Teil der Jugendlichen geht verantwortungsvoll mit Geld um. Gerade bei den Handy-Kosten scheinen die Jugendlichen gewissenhafter zu sein. Begrüßenswert ist, dass viele Telefonanbieter versuchen, mit ihren Angeboten wie z.B. Prepaid-Karten und durch Sperrung von teuren Rufnummern das Kostenrisiko für Kinder gering zu halten.

    Jedoch ist die Erkenntnis, dass nach wie vor 6% der Jugendlichen als verschuldet gelten, alarmierend. Dies sind 6% zu viel. Um diese mehr als 380.000 Kinder und Jugendlichen müssen wir uns kümmern. Unser Ziel muss es sein, diese Zahl weiter zu verringern.

    Im Rahmen der Familien-, Bildungs- und Verbraucherschutzpolitik muss dieses Thema künftig eine verstärkte Rolle spielen. Vor allem im Elternhaus können die Weichen für den richtigen Umgang mit Geld frühzeitig gestellt werden. Darüber hinaus sind auch die Schulen einschließlich der Berufsschulen gefordert. Den Jugendlichen muss das Wissen und die Kompetenz beigebracht werden, mit Werbung und Angeboten umzugehen, ohne in die Verschuldung zu geraten.

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