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Dött/Flachsbarth: Endlager zügig und ergebnisorientiert angehen

    Berlin (ots) - Anlässlich der heutigen Debatte im Deutschen Bundestag zur Entsorgung radioaktiver Abfälle erklären die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marie-Luise Dött MdB und die zuständige Berichterstatterin im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Dr. Maria Flachsbarth MdB:

    Es ist eine Frage der Zukunftsgerechtigkeit, dass die heutige Generation, die von der Kernkraft unmittelbar profitiert, die Beseitigung der dadurch entstehenden hoch giftigen Abfälle nicht den kommenden Generationen überlässt. Hierbei darf nicht übersehen werden, dass unabhängig von dem Betrieb von Kernkraftwerken, auch bei der Anwendung von Radioisotopen in Industrie, Gewerbe und Medizin schwach oder mittelradioaktive Stoffe anfallen und auch nach einem möglichen Ausstieg aus der Kernkraft weiter anfallen werden.

    Derzeit werden alle radioaktiven Abfälle in oberirdischen Zwischenlagern gesammelt. Damit einhergehen nicht nur hohe Kosten, sondern auch eine Gefährdung durch Unfälle oder gar Attentate. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion bekennt sich zu ihrer Verantwortung. Im Koalitionsvertrag wurde festgelegt, dass die Lösung der Endlagerfrage noch in dieser Legislaturperiode gelöst werden soll. Die Zeit des Taktierens und Verschiebens von notwendigen Entscheidungen ist damit endgültig vorbei.

    Einige Kommunen werden die nationale Aufgabe atomarer Endlagerung hierbei in besonderer Weise tragen müssen. Es ist selbstverständlich, dass sie dafür einen angemessenen Ausgleich erhalten müssen.

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