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Eichhorn: Kinder besser schützen und fördern!

    Berlin (ots) - Anlässlich des Tages der Rechte des Kindes am 20. November erklärt die familienpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Eichhorn MdB:

    Der Einsatz für Kinderrechte und die Verpflichtung aller Regierungen zur Unterstützung der Kinderrechte der Vereinten Nationen sind Ziele, die am 20. November 1989 mit der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet wurden.

    Auch wenn sich die Situation der Kinder in der Welt seitdem verbessert hat, bleibt für uns alle viel zu tun. Auch in Deutschland sind Kinder immer wieder Opfer von Gewalt, ihnen fehlt vielfach Zuwendung und Akzeptanz. Umso wichtiger ist es, die Förderung von Kindern, insbesondere mit sozialen und gesundheitlichen Risiken so früh wie möglich zu beginnen.

    Hierzu wurde im Koalitionsvertrag ein Projekt zur frühen Förderung für gefährdete Kinder vereinbart. Ziele dieses Projektes sind die Verbesserung des Kinderschutzes durch frühe Hilfen sowie die Stärkung der Erziehungsverantwortung der Eltern. Gerade für sozial benachteiligte Familien müssen Angebote geschaffen werden, mit denen man Familien direkt erreicht. Darüber hinaus müssen Angebote vor Ort, z.B. gesundheitsbezogene Leistungen und Leistungen der Jugendhilfe sowie das zivilgesellschaftliche Engagement besser miteinander verzahnt werden.

    Die Zahl der Kinder, die bei uns von Sozialhilfe leben, steigt seit Jahren beständig an. Kinderarmut in unserem Land bedeutet vor allem soziale Ausgrenzung und schlechtere Chancen auf gute und qualifizierte Bildung. Die Große Koalition will daher die materielle Kinderarmut reduzieren und hierzu den Kinderzuschlag ab 2006 weiterentwickeln. Damit wird nicht nur das Armutsrisiko wirksam bekämpft, sondern es schafft auch Anreize zum Ausstieg aus der Arbeitslosigkeit. Um mehr Kinder zu erreichen und ihren Eltern zu ermöglichen, ohne Bezug von ALG II für die zu sorgen, wollen wir den Berechtigtenkreis ausweiten.

    Wir alle müssen uns daran messen lassen, wie wir mit den Kindern umgehen. Deshalb ist es eine Gemeinschaftsaufgabe von Politik und Gesellschaft, dafür zu sorgen, dass Kinder besser geschützt, gestärkt und gefördert werden.

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