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CDU/CSU - Bundestagsfraktion

Koschyk/Strobl: FDP-Leitantrag bleibt hinter Erfordernissen der Terrorbekämpfung zurück

Berlin (ots)

Zum Leitantrag zur Innen- und Rechtspolitik des
FDP- Bundesparteitages erklären der innenpolitische Sprecher der
CDU/CSU- Bundestagsfraktion, Hartmut Koschyk MdB und der Obmann der
CDU/CSU- Bundestagsfraktion im Innenausschuss, Thomas Strobl MdB:
Erneut erliegen die Freien Demokraten der Täuschung, eine Erhöhung
der Sicherheit gehe auf Kosten von Bürgerrechten. Dabei muss gelten:
Sicherheit ist ein Bürgerrecht. Die Bedrohungen unserer Zeit
erfordern keinen ideologisierten Kampf gegen einen vermeintlichen
Überwachungsstaat, sondern effektive Maßnahmen zur Terrorbekämpfung.
Der genetische Fingerabdruck muss unverzüglich den herkömmlichen
erkennungsdienstlichen Maßnahmen gleichgestellt werden. Die geplanten
Verrenkungen bei der Anwendung der DNA-Analyse, die aus dem
FDP-Leitantrag sprechen, werden Ermittlung und Prävention unnötig
behindern. Die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichtes zur
akustischen Wohnraumüberwachung sind umzusetzen. Vorauseilender
Gehorsam ist hier jedoch fehl am Platze. Im Rahmen der
verfassungsrechtlichen Möglichkeiten ist sicherzustellen, dass die
akustische Wohnraumüberwachung ein effektives Instrument der
Sicherheitsbehörden zur erfolgreichen Bekämpfung von Terrorismus und
Organisierter Kriminalität bleibt. Auch die Ablehnung einer
automatisierten KfZ-Kennzeichenerkennung im FDP-Leitantrag wird den
Erfordernissen der Terror- und Kriminalitätsbekämpfung nicht gerecht.
Gerade angesichts der grenzüberschreitenden Organisierten
Kriminalität sowie der hohen Mobilität von Terroristen ist der
Einsatz einer automatischen Kennzeichenerkennung unabdingbar. Zudem
darf die Terrorbekämpfung nicht auf dem Status Quo verharren. Den
neuen Entwicklungen und Herausforderungen muss bei der bevorstehenden
Auswertung der Terrorpakete I und II Rechnung getragen werden. Auf
die hohe Bedeutung des Internets und der Möglichkeiten moderner
Telekommunikationsmittel für Terroristen und das Organisierte
Verbrechen muss reagiert werden. Die CDU/CSU- Bundestagsfraktion
fordert deshalb eine Speicherung von Telekommunikationsdaten für 6
Monate. Weiterhin ist die Errichtung einer gemeinsamen Datei der
deutschen Sicherheitsbehörden zur Beobachtung und Bekämpfung des
islamistischen Extremismus und Terrorismus dringend geboten. Auch
bisher Versäumtes muss endlich nachgeholt werden. So dringt die
CDU/CSU-Bundestagsfraktion seit langem auf eine Wiedereinführung der
Kronzeugenregelung, nachdem diese von Rot-Grün bereits in den
Sicherheitspaketen I und II ausgeblendet wurde. Hinzu kommen
wesentliche Forderungen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion aus den
Zuwanderungsverhandlungen: Hierzu zählt die unverzichtbare
Einrichtung einer Warndatei zur Bekämpfung der Schleuserkriminalität.
Deren Notwendigkeit haben die bisherigen Ergebnisse des
Visa-Untersuchungsausschusses gezeigt. Zudem fordern wir die
Beschleunigung der Gerichtsverfahren für alle gefährlichen Ausländer,
damit bizarre Fälle wie Kaplan oder die die Abschiebung verzögernde
Klagetour des als Hassprediger bekannt gewordenen Berliner Imams
aufhören. Beim Gesetzesvollzug muss ein Ende des Terror-Tourismus
durchgesetzt werden. Das mittlerweile übliche Handlungsmuster, dass
Ausländer, die legal in Deutschland leben zwischen
Islamisten-Ausbildungslagern im Ausland und Deutschland pendeln, muss
durchbrochen werden.
Die bevorstehende Auswertung der Sicherheitspakete I und II bietet
die Möglichkeit, die Mittel der Terrorbekämpfung den Erfordernissen
unserer Zeit anzupassen. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat hierfür
bereits mehrfach ihre konstruktive Mitarbeit erklärt. Wir hoffen,
dass auch die FDP die Erfordernisse für mehr Sicherheit in
Deutschland erkennt und nicht den gleichen Irrtümern wie die Grünen
verfällt. Die Menschen wollen in Sicherheit leben und sie haben ein
Recht darauf.
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
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