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CDU/CSU - Bundestagsfraktion

Kues: Christliches Osterfest auf Eiersuchen und Ostermärsche reduziert

Berlin (ots)

Zum „Handbuch für Deutschland“ der
Migrationsbeauftragten der Bun- desregierung, Marie Luise Beck,
erklärt der Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschafen der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Hermann Kues MdB:
Das von der Migrationsbeauftragten der Bundesregierung unter
anderem für Einwanderer herausgegebene „Handbuch für Deutschland“ ist
ein ungewöhnliches Beispiel für Kultur-, Geschichts- und
Religionsvergessenheit. Dies gilt besonders hinsichtlich des
Christentums, das unser Land geprägt hat.
Wenn so die Lehrpläne der Integrationskurse aussehen, kann die
Integration, die wir alle wollen, nicht glücken.
Die christlichen Feste werden in 5-12 Zeilen abgehakt, dem
Osterspaziergang inklusive der Ostermärsche und dem 1. Mai werden
hingegen 15-20 Zeilen gewidmet. Die Inhalte der christlichen Feste
werden dürftig und zum Teil falsch erläutert. Den Geschichten zum
Osterhasen, den Ostereiern und dem Weihnachtsmann wird hingegen sehr
viel Raum gegeben.
Die Erläuterungen sind den höchsten christlichen Festen einfach
nicht angemessen.
Die Wertung von Frau Beck, dass die Bedeutung von Ostern
nachgelassen habe, verkennt die Tatsache, dass jedes Jahr entschieden
mehr Menschen zu den Ostergottesdiensten als zu den Ostermärschen
gehen, die sie geflissentlich erwähnt. Gerade letztere haben an
Bedeutung verloren! Dass der Osterspaziergang auf den Gang der Jünger
nach Emmaus zurückgeht, ist der Migrationsbeauftragten komplett
entfallen. Ebenso, dass die Türinschrift, die am Fest der Heiligen
Drei Könige jedes Jahr erneuert wird, nicht für Caspar Melchior
Balthasar steht, sondern für den Segensspruch „Christus mansionem
benedicat“ (Christus segne dieses Haus). Der Erklärungsinhalt zum
Weihnachtsfest sind die Geschenke, der Weihnachtsbaum,
Weihnachtslieder und die Legenden vom Weihnachtsmann oder dem
Christkind. Es fällt kein Wort zur Geburt Christi. Das wird kurz in
einem weiteren Weihnachtskapitel erwähnt. Eine sinnvolle Erklärung
fehlt.
Zur Religion insgesamt fallen ihr nur 20 Zeilen ein und das im
Land der Reformation.
Als wichtige Begriffe werden „Deutscher Michel“, „Tigerente“, „Max
und Moritz“ in einem Atemzug mit Willy Brandt genannt. Ob das wohl
der Würde Willy Brandts entspricht?
Während bei den Erläuterungen zur Geschichte die
Entspannungspolitik Willy Brandts und Walter Scheels nicht fehlt, ist
mit keinem Wort die Rede von der Aufbauleistung zu Zeiten Konrad
Adenauers, mit keinem Wort wird auf das Wirken Helmut Kohls in Europa
und während der Wiedervereinigung eingegangen.
Hier wird offensichtlich einseitige Geschichtsklitterung unter dem
Vorwand der Kürze betrieben.
ots-Originaltext: CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Digitale Pressemappe:
http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=7846
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