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Schön/Weinberg: Elterngeld Plus bringt Eltern mehr Flexibilität bei der Gestaltung ihres Familienlebens

Berlin (ots) - Mütter können früher in den Beruf zurückkehren und Väter haben mehr Zeit für die Familie

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat den Referentenentwurf zur Einführung des Elterngeld Plus in die Ressortabstimmung gegeben. Dazu erklären die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Nadine Schön, und der familienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marcus Weinberg:

Marcus Weinberg:

"Der Gesetzentwurf zur Einführung des Elterngeld Plus entspricht dem familienpolitischen Leitbild der Union. Wir wollen Eltern kein bestimmtes vermeintlich zeitgemäßes Lebensmodell überstülpen, sondern wir wollen, dass Eltern eigenverantwortlich und eigenständig darüber entscheiden können, wie sie ihr Leben mit Kindern und Familie gestalten. Für diese Freiheit schaffen wir die geeigneten Rahmenbedingungen in der Familienpolitik. Familien heute sind vielfältig und genauso vielfältig müssen auch die familienpolitischen Leistungen sein.

Wenn immer mehr Mütter sich wünschen, früher nach der Geburt eines Kindes zumindest in Teilzeit in den Beruf zurückzukehren, und immer mehr Väter mehr Zeit mit den Kindern verbringen wollen, dann muss Politik reagieren."

Nadine Schön:

"Mit dem Elterngeld Plus berücksichtigt die CDU/CSU-Bundestagsfraktion die unterschiedlichen Zeit-Bedürfnisse der Eltern und Familien in Deutschland. Wir geben Müttern und Vätern ein neues Instrument an die Hand, das gerade für den Wiedereinstieg in Teilzeit neue Möglichkeiten eröffnet: Entscheiden sich Mutter und Vater, bald nach der Geburt eines Kindes in Teilzeit erwerbstätig zu sein und sich gemeinsam um ihr Kind zu kümmern, gehen - anders als bisher - keine Elterngeldansprüche mehr verloren, sondern es können sogar weitere Elterngeld Plus-Monate bezogen werden."

Hintergrund

Im Koalitionsvertrag haben sich CDU, CSU und SPD auf das Elterngeld Plus verständigt. Dabei soll das Elterngeld, das derzeit höchstens 14 Monate gezahlt wird, für Teilzeitbeschäftigte gestreckt und länger ausgezahlt werden können. Zudem ist ein Partnerschaftsbonus vorgesehen, wenn beide Elternteile parallel 25 bis 30 Wochenstunden arbeiten. Väter und Mütter sollen danach zudem die Elternzeit flexibler einteilen und zwei Jahre (statt bisher ein Jahr) nach dem dritten bis zum achten Lebensjahr ihres Kindes einreichen können.

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