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Kauder/Friedrich: Übergabe der Verantwortung an Afghanistan fest im Blick

Berlin (ots) - Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, und der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Hans-Peter Friedrich, haben am 5. und 6. August die Bundeswehrstandorte Kundus und Masar-i- Sharif in Nordafghanistan besucht. Ziel des Besuches war es, sich über die aktuelle Lage in Afghanistan und der sich dort engagierenden Deutschen zu informieren. Im Vordergrund stand dabei die Begegnung mit der Truppe.

Die Reise hat deutlich gezeigt, die Lage im Norden Afghanistans ist weiterhin angespannt. Die internationale Staatengemeinschaft arbeitet engagiert an der Übergabe in Verantwortung, hat das Ziel aber noch nicht erreicht. Wir gehen allerdings davon aus, dass dies in einigen Regionen ab 2011 möglich sein wird. Wer allerdings glaubt, wir könnten am Hindukusch europäische Verhältnisse schaffen, der irrt. Unser Ziel muss sein, dass die Afghanen selbst dazu in der Lage sind, in ihrem Land für hinreichende Stabilität zu sorgen. Sonst könnte sich Afghanistan wieder in ein Land verwandeln, das Terroristen als Operationsbasis dient. Mit unserem Engagement wirken wir den Gefahren für die Sicherheit und die Freiheit unseres Landes dort entgegen, wo sie entstehen. Deshalb macht unser Einsatz in Afghanistan trotz aller Schwierigkeiten Sinn. Die erzielten Erfolge bei Infrastruktur, Bildung, Wirtschaftswachstum und Gesundheit sollten wir nicht klein reden.

Zu all dem haben unsere Soldaten, Polizeibeamten und Aufbauhelfer unter schwierigen Umständen maßgeblich beigetragen. Dabei erleben sie vor Ort hautnah, was kriegsähnliche Zustände bedeuten. Wir haben von ihnen - aber auch am Ehrenhain für die Gefallenen - erfahren, wie gefährlich der Einsatz in Afghanistan ist. Wir trauern um die deutsche Soldaten und Polizeibeamten, die beim Einsatz ihr Leben verloren haben. Wir denken an diejenigen, die dabei Verletzungen erlitten haben, sichtbare und unsichtbare. Wir sind bei den Familien, die um einen Angehörigen trauern oder die sich Sorgen machen, weil sie um die täglichen Gefahren dieses Einsatzes wissen.

Allen, die in Afghanistan Dienst tun und die damit zum Wiederaufbau des Landes einen wichtigen Beitrag leisten, sprechen wir größten Respekt und tiefen Dank aus. Wir schätzen ihre Arbeit und ihren Einsatz, und wir wollen ihren Erfolg. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird auch in Zukunft Anwalt unserer Soldatinnen und Soldaten sein und deren Interessen wirksam vertreten.

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