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Fromme: Land Berlin behandelt Vertriebene als "Ausländer"

Berlin (ots)

Anlässlich der jüngsten Erklärung von Dr. Ehrhart
Körting, Innensenator von Berlin, zur melderechtlichen Behandlung von
deutschen Heimatvertriebenen erklärt der Vorsitzende der Gruppe der 
Vertriebenen, Flüchtlinge und Aussiedler der 
CDU/CSU-Bundestagsfraktion Jochen-Konrad Fromme MdB:
Ehrhart Körting verletzt mit seiner Ankündigung, sich nicht an die
kürzlich getroffene Einigung der Länder mit dem Bundesinnenminister 
zu halten, bewusst und verantwortungslos die Gefühle der betroffenen 
Heimatvertriebenen. Nach seiner Weisung sollen die Berliner 
Meldebehörden bei Deutschen, die nach 1945 jenseits von Oder und 
Neiße geboren wurden, als Geburtsstaat "Polen" oder "Russland" 
eintragen.
Körting missachtet völlig die völkerrechtliche Position der 
Bundesregierung, welche durch oberste Gerichtsentscheidungen 
festgelegt ist und die sich nicht geändert hat. So entschied etwa das
Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil vom 4. Mai 1999, die 
Gebiete östlich von Oder und Neiße auch nach dem Protokoll der 
Potsdamer Konferenz vom 2. August 1945 als Inland anzusehen. Daran 
halten ebenfalls die Innen- und Vertriebenenpolitiker der 
CDU/CSU-Bundestagsfraktion fest.
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat sich seit der Einführung der 
neuen Steueridentifikationsnummern Ende 2008 - lange vor dem 
Wahlkampf wie Körting unterschlägt - durch das SPD-geführte 
Bundesfinanzministerium und der dadurch verursachten Fehler vehement 
dafür eingesetzt, dass auf das Befinden der Vertriebenen Rücksicht 
genommen wird.
Nicht zuletzt hat die Union deshalb in ihrem Regierungsprogramm 
2009-2013 erklärt, bei der personenstands- und melderechtlichen 
Erfassung der Geburtsorte von Vertriebenen die völkerrechtliche 
Position Deutschlands zu wahren.
Die unionsgeführten Länder haben daraufhin gemeinsam mit dem 
Bundesinnenministerium die Kriterien der melderechtlichen Erfassung 
von Heimatvertriebenen erneut überprüft und sind übereingekommen, 
dass für die bis 1990 Geborenen gelten soll, diese melderechtlich 
einheitlich als "Inlandsgeburten" zu behandeln.

Pressekontakt:

CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: fraktion@cducsu.de

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