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Fischer: Halbjahresbilanz offenbart Erblast Mehdorns

Berlin (ots)

Anlässlich der heutigen Pressekonferenz der Bahn
erklärt der verkehrspolitische Sprecher der 
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dirk Fischer MdB:
Die Halbjahreszahlen der Bahn sind bei genauerer Analyse noch 
schlechter, als sie auf den ersten Blick erscheinen. Die Deutsche 
Bahn AG kann zur Jahresmitte nur deshalb ein positives EBIT 
ausweisen, da die DB Netz AG gegenwärtig der Gewinnbringer ist.
Diese Gewinne sind aber nicht durch besondere Leistungen der Bahn,
sondern ausschließlich deshalb entstanden, weil der Bund seine 
Subventionen zu Gunsten der Schieneninfrastruktur massiv erhöht hat. 
Der Bund zahlt 2009 erstmals 2,5 Mrd. Euro für die Leistungs- und 
Finanzierungs-Vereinbarung (LuFV) zusätzlich zu den "normalen" 
Haushaltsmitteln zu Gunsten des Konzerns (rund 3,8 Mrd. fürs Netz und
4,5 Mrd. an Regionalisierungsmitteln). Daneben hat er als 
Alleinaktionär bisher noch nie Dividende abgerufen, sodass die 
Gewinne allein dem Unternehmen zugute kamen. Ferner wurde im 
Gegensatz zur LKW-Maut die jährliche Schienenmaut von rund 4 Mrd. 
Euro nicht dem Bundeshaushalt zugeführt, obwohl es sich hierbei um 
die Infrastruktur des Bundes handelt. Außerdem beginnen die rund 1,3 
Mrd. Euro aus den Konjunkturprogrammen I und II für Schienen, 
Strecken und Terminals zu fließen, die den 
Infrastrukturgesellschaften des Konzerns zur Verfügung stehen und 
nunmehr von 2009 bis 2011 abgerufen werden können.
Die Bahn stellt regelmäßig nur auf den Gewinn vor Zinsen und 
Steuern, also das EBIT ab. Fakt ist aber auch, dass Zinsen und 
Steuern auch von der DB AG bezahlt werden müssen. Die Kreditkosten 
sind in der Vergangenheit als Ergebnis seiner internationalen 
Einkaufstour explodiert. Das Zinsergebnis der Bahn lag im Jahr 1999 
vor Mehdorns Amtsantritt bei "nur" minus 158 Mio. Euro für das 
gesamte Geschäftsjahr. Nun liegt dieses bei minus 430 Mio. Euro 
allein für das erste Halbjahr.
Verkehrsminister Tiefensee und Finanzminister Steinbrück haben in 
ihrer Beteiligungspolitik und -verwaltung eklatant versagt.

Pressekontakt:

CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: fraktion@cducsu.de

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