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CDU/CSU - Bundestagsfraktion

Reiche/Friedrich: Klimaschutz beim Bauen und Wohnen muss praktikabel und wirtschaftlich sein

Berlin (ots)

Anlässlich des heutigen Fachgesprächs der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion zum "Integrierten Energie- und 
Klimaprogramm" erklären die Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden, 
Katharina Reiche MdB, und Dr. Hans-Peter Friedrich MdB:
Der Beitrag von Mietern, Hauseigentümern und Bauherren zum 
Klimaschutz muss praktikabel und wirtschaftlich leistbar sein. Das 
ist die politische Leitlinie der Unionsfraktion für die 
parlamentarische Beratung des Integrierten Energie- und 
Klimaprogramms (IEKP) der Bundesregierung. Mit dem IEKP soll der 
C02-Ausstoß in Deutschland bis 2020 um fast 40 Prozent gegenüber 1990
gesenkt werden. Mieter, Hauseigentümer und Bauherren werden erheblich
dazu beitragen. Schließlich liegt im Bereich von Bauen und Wohnen ein
enormes Energie-Einsparpotential. Neben der Ausweitung des 
Förderprogramms zur C02-Gebäudesanierung sind hier das 
Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz (EEWärmeG) und die Novellierung der
Energieeinsparverordnung (EnEV-2009) die entscheidenden Instrumente.
Mit dem EEWärmeG soll der Einsatz erneuerbarer Energien bei der 
Erzeugung häuslicher Wärme von zurzeit ca. 7% bis 2020 auf 14% 
verdoppelt werden. Die Union befürwortet das Gesetz, setzt jedoch im 
Gegensatz zur SPD auf Technologieoffenheit. Alle verfügbaren 
Technologien müssen dabei angemessen berücksichtigt werden. Die 
Ausklammerung des Gebäudebestandes von der Nutzungspflicht steht 
nicht zur Disposition.
Durch die neue Energieeinsparverordnung (EnEV-Novelle) soll eine 
höhere Energieeffizienz bei neuen Gebäuden und bei der Sanierung von 
Bestandsgebäuden erreicht werden. Die Anforderungen an die 
Energieeffizienz von Gebäuden sollen stufenweise und im Rahmen des 
wirtschaftlich Vertretbaren erhöht werden Darüber hinaus ist die 
Ausweitung von Nachrüstpflichten vorgesehen. Zusätzlich wird die 
Außerbetriebnahme von Nachtsstromspeicherheizungen geregelt; deren 
Ersatz soll auch im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms 
gefördert werden. Die Union wird darauf achten, dass das 
Wirtschaftlichkeitsgebot eingehalten wird.

Pressekontakt:

CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: fraktion@cducsu.de

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