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18.04.2018 – 12:27

Verband der Privaten Hochschulen (VPH)

Der VPH (Verband der Privaten Hochschulen e.V.) weist die Vorwürfe und Vorschläge des DHV (Deutscher Hochschulverband) zurück

HeidelbergHeidelberg (ots)

Anfang April appellierte der DHV, die Wettbewerbsfähigkeit privater Einrichtungen durch die Annäherung an den Status des wissenschaftlichen Personals an staatlichen Hochschulen zu erhöhen.

Der VPH vertritt die Meinung, dass die deutschen Hochschulen weitgehend unabhängig von staatlichem Einfluss ihr Lehrangebot verbessern sollten und setzt sich für Gleichbehandlung von staatlichen und privaten Hochschulen ein. Obligatorische Qualitätssicherung soll für alle Hochschulen und nicht nur für private Hochschulen gelten. Während letztere praktisch alle Studiengänge akkreditiert haben, ist das bei ersteren nicht der Fall.

Die privaten Hochschulen bieten individuelle Betreuung mit deutlich größerer Praxisnähe und Betreuungsrelation als die staatlichen Hochschulen. Sie stellen sicher, dass Studienangebote dem gesellschaftlichen Bedarf an akademischer Weiterbildung für breite Bevölkerungsschichten auf effiziente Weise gerecht werden.

Die Studenten stehen an den privaten Hochschulen im Zentrum und genießen eine professionelle Lehrorganisation und eine sehr hohe Serviceorientierung. Die Abbruchquote liegt bei 8%, bei den staatlichen ist es 21%.

Der kontinuierliche Aufbau eines Stamms von qualifizierten Professoren an den privaten Hochschulen (Verdoppelung der Professuren in den letzten 10 Jahren) zeigt, dass immer mehr Wissenschaftler die Freiheit und Autonomie des privaten Hochschulsystems gegenüber demjenigen des staatlichen (Hochschulsystems) bevorzugen.

Das WISO-Institut hat berechnet, dass die privaten Hochschulen den Staat jährlich um 300 Mio. Euro entlasten. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft gehen den privaten Hochschulen allein durch die Nichtweitergabe der Hochschulpakt-Mittel durch die Länder mehrere Millionen Euro jährlich verloren. Von 2007 bis 2015 waren dies rund 650 Millionen.

Sieht so Wettbewerbsgleichheit in Deutschland aus?

Der VPH vertritt 79 Mitgliedshochschulen und engagiert sich insbesondere für einen fairen Wettbewerb im Hochschulwesen, Autonomie der Hochschulen und die Entwicklung transparenter Kriterien zur Verbesserung der Qualität in Lehre und Forschung.

Pressekontakt:

Piret Lees, service@private-hochschulen.net
Tel. 06221 883616

Original-Content von: Verband der Privaten Hochschulen (VPH), übermittelt durch news aktuell

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