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Italienische Zentrale für Tourismus ENIT

Uffizien-Exponate auf Tour - Interview mit deutschem Museums-Direktor Eike Schmidt

Uffizien-Exponate auf Tour - Interview mit deutschem Museums-Direktor Eike Schmidt
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Große Kunst in kleinen Dörfern – Die Uffizien zeigen Teile ihrer Exponate in kleinen Museen in der Toskana

Interview mit dem deutschen Leiter der Uffizien Eike Schmidt

Frankfurt am Main, 7. Oktober 2021 – Die Toskana wird zur Kunstgalerie. Denn das berühmteste Museum in Florenz, die Uffizien, schickt einen Teil seiner Exponate auf Tournee durch die italienische Region. So können unter dem Motto „Uffizi diffusi“ (verstreute Uffizien) Meisterwerke ab sofort auch in den Ausstellungsräumen von rund 100 Orten bewundert werden. Damit wollen die Organisatoren die Aufmerksamkeit von den Uffizien auf die ländliche Region rund um Florenz lenken. Dadurch versprechen sie sich das Museum zu entlasten und gleichzeitig den Tourismus in der Umgebung zu fördern.

Zum Teil zeigt das Museum auch Kunstwerke aus seinem Lager, die normalerweise von niemandem gesehen werden. Eine einzigartige Chance also einen Blick auf noch nie gezeigte Kunst zu ergattern. Zusätzlich soll die Aktion aber auch die Aufmerksamkeit auf einige wunderbare, historisch wichtige Orte in der Toskana lenken. „Durch das Projekt wollen wir Kultur- und Naturtourismus miteinander verbinden, Touristen auch kleinere Orte in der Toskana schmackhaft machen und sie mit den Werken aus den Uffizien an Orte locken, die sie vielleicht so nie besucht hätten. Dadurch eröffnen sich neue Perspektiven für die Besucher und die ländlichen Regionen profitieren ebenfalls von den Touristen“, sagt der deutsche Uffizien-Direktor Eike Schmidt. Beispielsweise das Bergdorf Poppi, in das Dichter Dante Alighieri nach seinem Todesurteil in Florenz, flüchtete. In der dortigen Burg soll er Teile seiner „Göttlichen Komödie“ geschrieben haben. Die Burg wird nun zum Ausstellungsraum umfunktioniert und mit Werken aus den Uffizien ausgestattet.

Auch die Insel Elba gehört zu den Stationen der „Uffizi diffusi“. Hierhin wurde Napoleon Bonaparte ins Exil verbannt. Nun soll der Mythos um den umstrittenen französischen Kaiser wieder aufleben. So werden noch bis Oktober eine Auswahl von Werken über Napoleon aus den Uffizien sowie Gemälde aus lokalen Sammlungen gezeigt. Die Organisatoren präsentieren auf diese Weise die großen Meisterwerke der Uffizien im richtigen Kontext und ermöglichen ihnen mehr Aufmerksamkeit. Für die Insel ist die Zusammenarbeit mit den Uffizien auch eine Möglichkeit, Touristen eine weitere Attraktion zu bieten, während das Museum, das bis 2019 über vier Millionen Besucher zählte, sein Besucherkontingent für die Einhaltung der Corona-Maßnahmen anpassen kann.

Zu den Partnern des Projektes gehören Städte wie Livorno, der Kurort Montecatini oder auch das Pinocchio-Städtchen Pescia.

Das Interview mit dem deutschen Museums-Leiter Eike Schmidt ist als PDF-Datei angehängt.

Über die Italienische Zentrale für Tourismus

Die Italienische Zentrale für Tourismus (ENIT) mit Hauptsitz in Rom ist für die touristische Bewerbung der Reisedestination im Ausland zuständig. Insgesamt verfügt ENIT über 28 internationale Auslandsbüros, eines davon in Frankfurt und eines in München. Von hier aus koordinieren die Mitarbeiter das Destinationsmarketing Italiens für den deutschen Markt.

Weitere Informationen zu ENIT sowie zu Italien als Urlaubsziel unter www.enit.de und www.italia.it.

Zur akustischen Reise nach Italien lädt das neue Visit Italy Web Radio von ENIT ein. Neben Reportagen, Kolumnen, Interviews und Branchen-Talk gibt es hier vor allem jede Menge italienische Musik. Zu hören ist das Webradio unter anderem über App, auf der Tourismuswebsite oder direkt hier.

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Geschäftsführer: Dorothea Hohn, Ralf Engelhardt
Firmensitz: Frankfurt
Handelsregister Frankfurt, HRB 76467
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