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Dantes 700. Todestag: Ausstellungen, Konzerte und 395 Kilometer Wanderwege

Dantes 700. Todestag: Ausstellungen, Konzerte und 395 Kilometer Wanderwege
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Dantes 700. Todestag: Auf den Spuren des „Vaters der italienischen Sprache“ - Ausstellungen, Konzerte und 395 Kilometer Wanderwege

Kostenloses Webinar zu den Dante-Straßen am 23. Juni um 11.30 Uhr

Frankfurt am Main, 17. Juni 2021 – Er gehört zu den bekanntesten Dichtern des Mittelalters, gilt als „Vater der italienischen Sprache“ und wird über die Grenzen seiner Heimat hinaus geschätzt. Sein Abbild schmückt nicht nur die italienische 2-Euro-Münze, auch ein Krater auf dem Mond wurde nach ihm benannt. Die Rede ist von Dante Alighieri (1265-1321), den ganz Italien in diesem Jahr anlässlich seines 700. Todestages feiert.

Veranstaltungen zu Ehren des Dichters

So sind in vielen Städten und Regionen des südeuropäischen Landes eine Reihe von Veranstaltungen zu seinen Ehren geplant. In Dantes Geburtsstadt Florenz zeigt unter anderem die Accademia della Crusca im Kloster Santa Maria Novella eine Ausstellung zur Geschichte der italienischen Sprache, das Museo del Bargello beschäftigt sich ab 23. September 2021 mit Dantes Leben und die Uffizien präsentieren in einer Online-Schau Illustrationen der Göttlichen Komödie aus dem 16. Jahrhundert ( www.feelflorence.it). Auch in Ravenna, der Stadt in der Dante begraben ist, begeht man das Jubiläum. Unter anderem steht das aktuelle Ravenna-Festival ganz im Zeichen Dantes, wobei die Feierlichkeiten in der Emiglia-Romagna am 12. September 2021 mit einem Konzert unter der Leitung von Riccardo Muti enden. Doch auch Verona feiert den Dichter mit mehreren Ausstellungen und einer Tour durch die Stadt ( www.turismoverona.eu). Zudem ist in den Scuderie del Quirinale in Rom ab 5. Oktober bis Anfang 2022 eine große Präsentation mit dem Titel „Inferno“ in geplant.

395 Kilometer Wanderwege

Auf den Spuren des berühmten Denkers wandeln Laufbegeisterte buchstäblich auf den „Le Vie di Dante“ (Straßen von Dante), die in diesem Jahr von Lonely Planet als Vorbild für langsamen Tourismus in der Kategorie „Nachhaltigkeit“ ausgezeichnet wurden. Auf den insgesamt 395 Kilometer langen Strecken durchqueren die Wanderer die Apenninen, wo sie die Stille der Wälder genießen, mittelalterliche Burgen und historische Dörfer besuchen und sich von der schönen Naturlandschaft samt erfrischender Wasserfälle inspirieren lassen. Wie es einst der große Dichter tat. Denn nach seiner Verbannung aus Florenz, suchte er Zuflucht an verschiedenen Orten der Gegend und schrieb hier auch sein Hauptwerk, die Göttliche Komödie. Dieses verfasste er in Altitalienisch und nicht, wie damals üblich, in Latein. Damit erhob er Italienisch zur Literatursprache, was ihm den Beinamen „Vater der italienischen Sprache“ einbrachte.

Noch heute können Lyrikfreunde seinen Worten und Taten auf den Wegen nachspüren. Ausgangspunkt der Hauptroute ist das Casa-Museo di Dante im Zentrum von Florenz; Ankunft ist das Grab von Dante in der Innenstadt von Ravenna. Die Strecke durch den Apennin ist übersät mit poetischen Hinweisen des Dichters. So passieren die Besucher Pontassieve, den Ort, an dem Dante seine Jugendliebe Beatrice getroffen haben soll, den Acquacheta-Wasserfall, der in Canto XVI der Hölle erwähnt wird oder die Burg Romena, die Dante während seines Exils mehrere Male beherbergte. Zahlreiche weitere Schätze säumen den Weg, die zu Fuß, mit dem Bike oder dem Zug - der Faentina-Bahn entdeckt werden können.

Neben der Hauptroute Florenz-Ravenna umfassen Le Vie di Dante aber auch andere Strecken, beispielsweise den Weg durch das Mugello- und Casentino-Tal. Dabei geht es von der Keramik-Stadt Faenza aus nach Brisighella, einem mittelalterlichen Ort, der zu den schönsten Dörfern Italiens gehört. Weitere Informationen gibt es unter. https://www.viedidante.it/de/

Wer neugierig geworden ist, der kann am Mittwoch, 23. Juni um 11.30 Uhr an der Online-Präsentation „Le Vie di Dante“ teilnehmen. Dazu laden die Regionen Emilia-Romagna und Toskana in Zusammenarbeit mit ENIT Frankfurt und dem Italienischen Kulturinstitut Berlin herzlich ein. Zur Anmeldung geht es hier.

Über die Italienische Zentrale für Tourismus

Die Italienische Zentrale für Tourismus (ENIT) mit Hauptsitz in Rom ist für die touristische Bewerbung der Reisedestination im Ausland zuständig. Insgesamt verfügt ENIT über 28 internationale Auslandsbüros, eines davon in Frankfurt. Von hier aus koordinieren die Mitarbeiter das Destinationsmarketing Italiens für den deutschen Markt.

Weitere Informationen zu ENIT sowie zu Italien als Urlaubsziel unter www.enit.de und www.italia.it.

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Geschäftsführer: Dorothea Hohn, Ralf Engelhardt
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