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++ Verwässertes Lieferkettengesetz: Nächste Bundesregierung muss beim Umweltschutz nachbessern ++

BUND-Kommentar vom 11. Juni 2021

Verwässertes Lieferkettengesetz: Nächste Bundesregierung muss beim Umweltschutz nachbessern

Die heutige Verabschiedung des Lieferkettengesetzes im Bundestag kommentiert Antje von Broock, Geschäftsführerin des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

„Das heute verabschiedete Lieferkettengesetz ignoriert die beiden großen Umweltkrisen unserer Zeit: Weder der Schutz des Klimas noch das Artensterben werden explizit berücksichtigt. Dabei zerstören multinationale Konzerne weltweit Regenwälder und stoßen immense Mengen von Treibhausgasen aus.

Auf Druck des Wirtschaftsministeriums wurden Regelungen zur zivilrechtlichen Haftung von Unternehmen nicht umgesetzt. Das ist ein Skandal. Durch eine einfache Regelung hätten Betroffene von Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen weltweit gestärkt werden können. Die nächste Bundesregierung muss sowohl beim Umweltschutz als auch bei der Haftung dringend nachbessern.“

Kontakt:

Lia Polotzek, BUND-Expertin für Wirtschaft- und Finanzpolitik, Tel.: 030-27586-520, Mobil: 0175-5729961, E-Mail: Lia.Polotzek@bund.net

BUND-Pressestelle:

Daniel Jahn | Judith Freund | Heye Jensen

Tel. 030-27586 | -531 | -497 | -464 | E-Mail: presse@bund.net, www.bund.net

Sie erreichen die Pressestelle zurzeit vermehrt mobil.

Daniel Jahn: 0170 160 66 58

Heye Jensen: 01590 633 23 72

Hrsg.: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Petra Kirberger (v.i.S.d.P.), Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin

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