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++ Klimagipfel: Nationale Klimaneutralität muss im Mittelpunkt stehen ++

BUND-Kommentar vom 22. April 2021

Klimagipfel: Nationale Klimaneutralität muss im Mittelpunkt stehen

Anlässlich des heutigen von den USA einberufenen Online-Klimagipfels erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

„Passend zum Tag der Erde reden die Staats- und Regierungschefs einmal mehr über die Bekämpfung der Klimaerhitzung. US-Präsident Biden hat eine Erhöhung des Nationalen Klimaziels auf 50 bis 52 Prozent angekündigt. Doch genau wie die Europäische Union bleiben auch die USA weit hinter dem Notwendigen zurück. Das Ziel der nationalen Klimaneutralität muss im Mittelpunkt stehen. Dazu darf nicht die eigene Treibhausgas-Bilanz durch Alibi-Leistungen im internationalen Emissionshandel auf null gerechnet werden. Vielmehr braucht es ambitionierte Investitionen in eine sozial-ökologische Transformation, die den Umbau voranbringt, Arbeitsplätze schafft und die Klimakrise angeht.

Die Industrienationen, deren heutiger Wohlstand auf historischen Emissionen beruht, müssen ihren fairen Anteil leisten, um der Erderhitzung beizukommen. Für Deutschland bedeutet das den Kohleausstieg bis spätestens 2030 und bis dahin einen ambitionierten Ausbau erneuerbarer Energien auf 80 Prozent, außerdem die Halbierung des Energieverbrauchs und eine echte Mobilitätswende. Es ist unbegreiflich, warum nicht bereits das Abkommen von Paris der Startschuss war für eine transnationale Klima-Partnerschaft zwischen der EU und den USA, wie sie heute auch von Kanzlerinnenkandidatin Annalena Baerbock gefordert wurde. Denn nur gemeinsam können die katastrophalen Folgen abgemildert werden. Wie US-Präsident Biden sagt: ‚Wir haben wirklich keine andere Wahl, wir müssen das hinbekommen.‘“

Mehr Informationen:

Klimaneutralitätsziele – Zwischen ambitioniertem Klimaschutz und Greenwashing: www.bund.net/klimaneutralitaet

Kontakt: Juliane Dickel, Leitung Atom- und Energiepolitik, BUND-Expertin für Energiepolitik, Tel.: 030-27586-562, Mobil: 0176-31267936, E-Mail: juliane.dickel@bund.net

BUND-Pressestelle:

Daniel Jahn | Judith Freund | Heye Jensen

Tel. 030-27586-531 | -497 | -464 | E-Mail: presse@bund.net, www.bund.net

Sie erreichen die Pressestelle zurzeit vorrangig mobil:

Daniel Jahn: 0170-160 66 58

Judith Freund: 0176-476 841 64

Heye Jensen: 01590-633 23 72

Hrsg.: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Petra Kirberger (v.i.S.d.P.), Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin

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