Alle Storys
Folgen
Keine Story von BUND mehr verpassen.

BUND

++ Lieferketten: Bundestag muss Gesetz bei Umwelt- und Klimaschutz nachbessern ++

BUND-Kommentar vom 22. April 2021

Lieferketten: Bundestag muss Gesetz bei Umwelt- und Klimaschutz nachbessern

Anlässlich der heute stattfindenden ersten Lesung des Lieferkettengesetzes im Bundestag fordert Antje von Broock, Geschäftsführerin des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) , den Bundestag auf, weitgehende umweltbezogene Sorgfaltspflichten für Unternehmen einzuführen.

„Nach monatelanger Verzögerung stimmt der Bundestag endlich über das Lieferkettengesetz ab. Doch der Schutz der Umwelt kommt in dem Entwurf noch viel zu kurz. Unternehmen müssen dazu verpflichtet werden, Boden, Luft, Wasser, Artenvielfalt das Klima langfristig zu schützen. Der BUND fordert, diese eigenständigen Sorgfaltspflichten für den Schutz der Umwelt noch in das Lieferkettengesetz aufzunehmen. Der Bundestag muss das Gesetz nachbessern.

Umweltzerstörung passiert häufig in den Produktionsländern und damit am Beginn der Lieferkette. Doch solche Risiken müssen Unternehmen bisher nicht ausreichend prüfen. In der vorliegenden Fassung betrifft das Lieferkettengesetz zudem nur wenige Unternehmen und sieht keine Haftung vor. Genau das aber wäre wichtig, um bei Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung den Gang vor Gerichte zu ermöglichen. Mensch und Natur müssen endlich wirksam vor dem Raubbau internationaler Konzerne geschützt werden.“

Mehr Informationen:

www.bund.net/lieferkettengesetz

Forderungspapier von BUND, DUH, Germanwatch, Greenpeace und dem WWF zum deutschen Lieferkettengesetz: www.bund.net/sorgfaltspflichtgesetz_umweltverbaende

Studie von Friends of the Earth Europe mit Argumenten für ein europäisches Lieferkettengesetz: www.bund.net/argumente_sorgfaltspflichtgesetz

Kontakt: Lia Polotzek, BUND-Expertin für Wirtschaft und Finanzen, Tel.: 030-27586-520, Mobil: 0175 5729961, E-Mail: lia.polotzek@bund.net

BUND-Pressestelle:

Daniel Jahn | Judith Freund | Heye Jensen

Tel. 030-27586-531 | -497 | -464 | E-Mail: presse@bund.net, www.bund.net

Sie erreichen die Pressestelle zurzeit vorrangig mobil:

Daniel Jahn: 0170-160 66 58

Judith Freund: 0176-476 841 64

Heye Jensen: 01590-633 23 72

Hrsg.: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Petra Kirberger (v.i.S.d.P.), Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin

Weitere Storys: BUND
Weitere Storys: BUND