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++ Nachhaltiger Lieferverkehr in Städten: BUND fordert City-Maut und emissionsfreie Zonen ++

Pressemitteilung vom 16. März 2021

Nachhaltiger Lieferverkehr in Städten: BUND fordert City-Maut und emissionsfreie Zonen

Berlin. Der zunehmende Lieferverkehr verschärft in vielen Städten die ohnehin drängenden Verkehrsprobleme: verstopfte Straßen, zugeparkte Fahrrad- und Fußwege, Parken in zweiter Reihe, die Gefährdung schwächerer Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer, Lärm, schlechte Luft sowie ein Anstieg der CO2-Emissionen. Das alles ist nicht erst durch die Corona-Krise zu einem Problem geworden, aber die Pandemie hat die Entwicklungen beschleunigt. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) benennt mit seinem Instrumentenkasten „Den städtischen Lieferverkehr nachhaltig gestalten“ die Probleme, zeigt Lösungen eines zukünftigen Lieferverkehrs auf und stellt Forderungen an die Politik in Bund und Ländern.

Kirsten Havers, BUND-Lieferverkehrsexpertin: „Kommunen und Bundesregierung müssen dem Problem des wachsenden Lieferverkehrs begegnen und endlich handeln. Bisher fehlt es an Anreizen für Unternehmen, einen nachhaltigen Lieferverkehr endlich umzusetzen. Güter- und Lieferverkehr müssen als eigenständiges politisches Handlungsfeld verstanden und angegangen werden. Kommunen brauchen mehr und stärkere Befugnisse, um den innerstädtischen Verkehr selbst gestalten zu können. Verantwortlich ist hier vor allem die Bundesregierung, die den rechtlichen Rahmen für weitere Maßnahmen wie die City-Maut, die Einrichtung emissionsfreier Zonen oder schlicht eine Anpassung der Straßenverkehrsordnung an die Bedürfnisse und die Realitäten in den Städten schaffen muss. Gleichzeitig müssen die Kommunen bereits bestehende Möglichkeiten zur Regulierung besser nutzen – für mehr Klimaschutz und zur Verbesserung der Lebensqualität.“

Um die Klimaziele einzuhalten und gleichzeitig die verkehrliche Gesamtsituation in den Städten zu verbessern, ist eine Trendumkehr unumgänglich. Mit seinem Instrumentenkasten gibt der BUND Kommunen Lösungsansätze an die Hand, wie sie ihren Lieferverkehr nachhaltig gestalten können und zeigt auf, wie Bund, Länder und die Wirtschaft sie dabei unterstützen können. Neben den Kommunen richtet der BUND seine Forderungen an die Bundesregierung, die gesetzlichen Grundlagen zur Einführung weiterer Instrumente zu schaffen.

Mehr Informationen:

Den BUND-Instrumentenkasten „Den städtischen Lieferverkehr nachhaltig gestalten“ finden Sie unter: www.bund.net/lieferverkehr_instrumentenkasten

Mehr Informationen zum Lieferverkehr finden Sie unter: www.bund.net/lieferverkehr

Das BUND-Projekt „Klimafreundlicher Lieferverkehr für saubere und lebenswerte Städte“ wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) gefördert.

Kontakte:

Jens Hilgenberg, Leiter Verkehrspolitik, Tel. 030-27586467, jens.hilgenberg@bund.net

Kirsten Havers, Projekt „Klimafreundlicher Lieferverkehr“, Tel. 030-27586435, kirsten.havers@bund.net

BUND-Pressestelle:

Daniel Jahn | Judith Freund | Heye Jensen

Tel. 030-27586-531 | -497 | -464 | E-Mail: presse@bund.net, www.bund.net

Sie erreichen die Pressestelle zurzeit vorrangig mobil:

Daniel Jahn: 0170-160 66 58

Judith Freund: 0176-476 841 64

Heye Jensen: 01590-633 23 72

Hrsg.: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Petra Kirberger (v.i.S.d.P.), Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin

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