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10.02.2021 – 11:43

BUND

++ Aktionsprogramm Insektenschutz: Gemeinsame Lösungsansätze müssen verpflichtend werden – Dauerhafter Verzicht auf Pestizide vor 2024 ++

BUND-Kommentar vom 10. Februar 2021

Aktionsprogramm Insektenschutz: Gemeinsame Lösungsansätze müssen verpflichtend werden – Dauerhafter Verzicht auf Pestizide vor 2024

Die heute im Bundeskabinett beschlossenen Bausteine von Bundesumweltministerium und Bundeslandwirtschaftsministerium für das Aktionsprogramm Insektenschutz kommentiert Olaf Bandt , Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

„Jedes eingesparte Kilo Pestizid, jeder pestizidfreie Quadratkilometer Land und jede eingesparte Lichtquelle sind positiv für Insekten und Natur. Auch der endgültige Ausstieg aus der Glyphosat-Landwirtschaft weist in die richtige Richtung. Mit dem Insektenschutzgesetz und der Novelle der Pflanzenschutzmittelanwendungsverordnung versucht die Koalition noch auf den letzten Metern vor der Bundestagswahl im Herbst, ihre jahrelangen Versprechungen zum Insektenschutz umzusetzen. Es war ein zähes Ringen angesichts des dramatischen Insektensterbens. Jahrelang musste das Umweltministerium das Landwirtschaftsressort schieben.

Es ist richtig, dass in bestimmten Schutzgebieten nun kooperative Lösungen gesucht werden, bei denen Landwirte für den Insektenschutz honoriert werden. Solche Ansätze müssen aber verpflichtend zum dauerhaften Verzicht des Pestizideinsatzes bis 2024 führen. Ein solches Vorgehen wäre zukunftsweisend für den naturverträglichen Wandel der Landwirtschaft insgesamt. Daher sind hier genügend Mittel bereitzustellen. Es ist sehr bedauerlich, das Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner sich in den vergangenen Jahren stets weigerte, solche Lösungen mit Landwirtschaft und Umweltverbänden gemeinsam zu diskutieren.“

Kontakt: Matthias Meißner, Abteilungsleiter Biodiversität, Tel.: 030-27586-511, Mobil: 0176 45926597, E-Mail: matthias.meissner@bund.net

BUND-Pressestelle:

Daniel Jahn | Judith Freund | Heye Jensen

Tel. 030-27586-531 | -497 | -464 | E-Mail: presse@bund.net, www.bund.net

Sie erreichen die Pressestelle zurzeit vermehrt mobil.

Daniel Jahn: 0170 160 66 58

Heye Jensen: 01590 633 23 72

Hrsg.: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Petra Kirberger (v.i.S.d.P.), Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin

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