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08.10.2020 – 09:31

BUND

++ Nationale Wasserstrategie: Übernutzung von Grundwasser und Fließgewässern in Zeiten der Klimakrise stoppen ++

BUND-Kommentar vom 8. Oktober 2020

Nationale Wasserstrategie: Übernutzung von Grundwasser und Fließgewässern in Zeiten der Klimakrise stoppen

Antje von Broock, Geschäftsführerin Politik und Kommunikation beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), kommentiert den heute endenden "Nationalen Wasserdialog" des Bundesumweltministeriums:

"Der BUND begrüßt ausdrücklich die Initiative des Bundesumweltministeriums, eine nationale Wasserstrategie zu entwickeln. Die Klimakrise zeigt uns bereits heute, dass unsere planetare Grenzen nicht weiter auszureizen sind. Um eine drohende Übernutzung von Fließgewässern und Grundwasser zu vermeiden, müssen politisch Verantwortliche auf Bundes- und Landesebene zusammen mit der Wasserwirtschaft, Industrie und der Zivilgesellschaft jetzt die richtigen Weichen für die Zukunft stellen.

Der wasserwirtschaftliche Bedarf für den Menschen in Stadt und Land, die Industrie sowie die Landwirtschaft muss mit der Neubildung unserer Wasserressourcen in Einklang gebracht werden und darf die biologische Vielfalt nicht gefährden. Für Bundesumweltministerin Svenja Schulze wird es weiterhin harte Arbeit, den Schutz unserer Natur gegen andere Interessen zu verteidigen."

Kontakt: Matthias Meißner, Abteilungsleiter Biodiversität beim BUND, Tel.: 030-27586-511, Mobil: 0176-45926597, E-Mail: Matthias.Meissner@bund.net

BUND-Pressestelle:

Sigrid Wolff | Daniel Jahn | Judith Freund | Heye Jensen

Tel. 030-27586-425 | -531 | -497 | -464 | E-Mail: presse@bund.net, www.bund.net

Sie erreichen die Pressestelle zurzeit vorrangig mobil:

Daniel Jahn: 0170-160 66 58

Judith Freund: 0176-476 841 64

Heye Jensen: 01590-633 23 72

Hrsg.: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Petra Kirberger (v.i.S.d.P.), Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin